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One Water Summit: Eine globale Antwort auf die Wasserprobleme, eine entscheidende Herausforderung für Zentralasien

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Am 3. Dezember fand in Riad der One Water Summit statt, der von Frankreich, Kasachstan, Saudi-Arabien und der Weltbank gemeinsam organisiert wurde. Dabei standen die globalen Wasserprobleme im Mittelpunkt. Besondere Aufmerksamkeit galt den Wasserproblemen in Zentralasien und der entscheidenden Rolle Kasachstans, das sowohl ein gefährdetes Land als auch ein wichtiger Akteur bei der nachhaltigen Wasserbewirtschaftung ist. schreibt Jean-Baptiste Giraud.

One Water Summit: Eine globale Antwort auf die Wasserprobleme, eine entscheidende Herausforderung für Zentralasien

Ein Weltgipfel für eine knappe Ressource

Der One Water Summit, der am 3. Dezember in Riad stattfand, erwies sich als wichtige Plattform zur Bewältigung der globalen Wasserkrise. Mehr als zwei Milliarden Menschen haben immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und fast die Hälfte der Weltbevölkerung leidet unter schwerem Wassermangel. An den Diskussionen nahmen Staatschefs, internationale Organisationen, Experten und Vertreter des Privatsektors teil, um eine Notlage zu bewältigen, die durch Klimawandel, Artensterben und Umweltverschmutzung noch verschärft wird.

Auf dem Gipfel wurden innovative Lösungen wie eine widerstandsfähige Klimainfrastruktur, nachhaltige Wassermanagementsysteme und technologische Innovationen erörtert. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehörte der umfassende Hilfsplan des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zur Bewältigung der Wasserkrise. Ziel der Initiative ist die Koordinierung groß angelegter Projekte, insbesondere in Entwicklungsländern, unter Einsatz internationaler Mittel.

One Water Summit: Eine globale Antwort auf die Wasserprobleme, eine entscheidende Herausforderung für Zentralasien

Kasachstan: Gemeinsames Fachwissen und Herausforderungen

In Zentralasien, einer besonders gefährdeten Region, hat sich Kasachstan als zentraler Akteur erwiesen. In seiner Rede betonte Präsident Kassym-Jomart Tokajew, wie wichtig es sei, die Wasserressourcen zu schützen: „Wasser ist nicht unendlich. Seine nachhaltige Bewirtschaftung ist sowohl ein moralisches als auch ein ökologisches Gebot.“ Das Land beteiligt sich verstärkt an Initiativen wie der Freshwater Challenge, deren Ziel der universelle Zugang zu Trinkwasser ist.

Aufgrund begrenzter Wasserressourcen und einer veralteten Infrastruktur steht Kasachstan vor großen Herausforderungen. Mehr als 10 Millionen Menschen in Zentralasien haben noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die rasche Urbanisierung und schlechte Bewirtschaftung verschärfen diese Herausforderungen, während die Modernisierung der Wassersysteme bis 12 Investitionen in Höhe von schätzungsweise 2030 Milliarden US-Dollar erfordert. Doch das Land bleibt widerstandsfähig und investiert massiv in die Sanierung seiner Reservoirs und die Reduzierung von Wasserverlusten.

One Water Summit: Eine globale Antwort auf die Wasserprobleme, eine entscheidende Herausforderung für Zentralasien

Wasserknappheit: Zentralasien im Zentrum globaler Strategien

Der Klimawandel fordert einen hohen Tribut von den Wasserressourcen Zentralasiens. Gletscher, die für die Versorgung der Flüsse der Region unverzichtbar sind, schmelzen schnell und bedrohen damit die Wasserversorgung von Millionen Menschen. Kassym-Jomart Tokayev schlug eine internationale Partnerschaft zur Erforschung und Erhaltung dieser Gletscher vor und betonte dabei ihre wichtige Rolle im globalen Wasserkreislauf. Kasachstan hat außerdem mehrere ehrgeizige Projekte auf den Weg gebracht, etwa die Modernisierung seiner Bewässerungssysteme und die Entwicklung dürreresistenter Nutzpflanzen.

Es bestehen jedoch weiterhin Herausforderungen. Die bestehende, oft marode Infrastruktur verursacht erhebliche Wasserverluste. So werden beispielsweise 55 % des in der Region transportierten Wassers aufgrund veralteter Netze verschwendet. Um dieses Problem zu lösen, plant die kasachische Regierung den Bau tausender Kilometer neuer Aquädukte und die Sanierung bestehender Netze mit dem Ziel, bis 2025 einen universellen Zugang zu erreichen.

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