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Russland

Explosion lässt Güterzug im russischen Grenzgebiet entgleisen

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Eine Explosion in einer an Russland angrenzenden ukrainischen Region hat am Montag (1. Mai) einen Güterzug zum Entgleisen gebracht, wie aus einem Post des örtlichen Gouverneurs hervorgeht. Der Gouverneur fügte hinzu, dass es keine Verletzten gegeben habe.

Social-Media-Bilder zeigten mehrere auf der Seite liegende Kesselwagen und dunkelgrauen Rauch, der in der Nähe der Entgleisungsstelle im Gebiet Brjansk in der Luft aufstieg.

Russian Railways, der russische Eisenbahnbetreiber, bestätigte, dass sich der Vorfall um 10:17 Uhr Moskauer Zeit (0717 GMT) ereignete. Dem Bericht zufolge seien die Lokomotive und sieben Waggons entgleist und die Lokomotive habe Feuer gefangen.

In einem Telegram-Beitrag erklärte der Gouverneur von Brjansk, Alexander Bogomaz, dass „ein nicht identifizierter Sprengstoff bei 136 Kilometern auf der Eisenbahnlinie Brjansk - Unecha explodierte und einen Güterzug entgleist“.

Russische Behörden behaupten, dass die Region, die an die Ukraine und Weißrussland grenzt, in den 14 Monaten seit der russischen Invasion Schauplatz mehrerer pro-ukrainischer Angriffe gewesen sei. Der Gouverneur berichtete, dass nach Kiew vier Zivilisten getötet wurden geschält ein benachbartes Dorf am Samstag.

Nach Angaben des Gouverneurs liegt der Ort des Vorfalls etwa 60 km (37 Meilen) nördlich der Grenze zwischen Russland und der Ukraine.

Wer die Angreifer waren, sagte er nicht.

Unabhängig davon berichtete der Gouverneur des russischen Leningrader Gebiets in der Nähe von St. Petersburg, dass über Nacht eine Stromleitung gesprengt worden sei und dass ein Sprengsatz in der Nähe einer Nebenleitung gefunden worden sei.

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Am Montagmorgen teilte Gouverneur Alexander Drozdenko Fotos der zerstörten Stromleitungen und Metallstützen auf seinem Telegram-Konto. Er gab an, dass der russische FSB-Bundesdienst vor Ort sei und weigerte sich zu sagen, wen er für verantwortlich hielt.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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