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Cybersicherheit

Die EU schlägt einen Cyber-Abwehrplan vor, da die Sorgen um Russland zunehmen

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Am Donnerstag (10. November) stellte die Europäische Kommission zwei Pläne vor, um der sich verschlechternden Sicherheitslage nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine zu begegnen. Diese Pläne sehen eine Stärkung der Cyberabwehr und mehr Freiheit für Streitkräfte beim Grenzübertritt vor.

Nach Ansicht der EU-Exekutive seien die russischen Cyberangriffe auf EU-Länder und ihre Verbündeten ein Weckruf. Sie erklärte, es seien mehr Maßnahmen zum Schutz der Bürger, der Streitkräfte und der Zusammenarbeit mit der NATO erforderlich.

Josep Borrell, EU-Außenbeauftragter, sagte: „Der Krieg ist zurück an unseren Grenzen.“ Russlands Aggression gegen die Ukraine untergrabe den Frieden und das internationale Regelsystem weltweit. Auf einer Pressekonferenz enthüllte er die Pläne.

„Es betrifft uns und wir müssen unsere Verteidigungspolitik an dieses Umfeld anpassen.“

Unabhängig davon warnte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor wachsenden Cyberspace-Bedrohungen. Er wies auf die jüngsten Angriffe auf Satelliten, kritische Infrastrukturen und Regierungsstellen im Rahmen des russischen Krieges gegen die Ukraine hin.

In einer Rede in Rom erklärte der Chef des US-Verteidigungsbündnisses, der Cyberspace sei „ein ständig umkämpfter Raum“ und die Grenze zwischen Konflikt und Krise sei fließend.

Ich appelliere an die Verbündeten, sich für die Cyberabwehr einzusetzen. Sie müssen ihre Zusammenarbeit verstärken und Fachwissen und Geld bereitstellen. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil unserer gemeinsamen Verteidigung, und wir alle teilen ihn.“

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KAPAZITÄTEN

Die Politik der Europäischen Kommission würde die Cyberabwehrfähigkeiten der EU stärken und die Koordinierung und Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Cyber-Gemeinschaften verbessern.

Diese Initiative ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, die die Kommission angesichts der jüngsten Cyberangriffe auf Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt vorgeschlagen hat, um die Cybersicherheit der EU zu verbessern.

Letzte Woche erklärte ENISA, die EU-Cybersicherheitsagentur, dass die Invasion der Ukraine im vergangenen Jahr zu schwereren und weit verbreiteteren Cyberangriffen in der EU geführt habe.

Die Kommission hat außerdem einen separaten Aktionsplan zur militärischen Mobilität vorgeschlagen. Dieser Plan soll die EU-Länder und ihre Verbündeten dabei unterstützen, Truppen und Ausrüstung effizienter zu transportieren, eine besser vernetzte Infrastruktur aufzubauen und die Zusammenarbeit mit der NATO zu stärken.

„Damit die Streitkräfte vor Ort Wirkung zeigen können, müssen sie schnell agieren. Sie dürfen nicht durch Bürokratie und einen Mangel an anpassungsfähiger Infrastruktur behindert werden“, erklärte Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der Kommission, auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

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