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Russland fordert täglich Hunderte von Opfern im Ukrainekrieg – US-Beamter

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Während Russland seinen Angriff auf die Ukraine fortsetzt, bereitet sich ukrainisches Militärpersonal in einer Frontposition auf den Beschuss aus einer M777-Haubitze vor. Dies ist die Region Charkiw, Ukraine, 21. Juli 2022.

Die USA gehen davon aus, dass Russland im Krieg gegen die Ukraine täglich Hunderte Opfer zu beklagen hat. Mit dem Verlust von Tausenden von Kapitänen und Leutnanten sei die Befehlskette des russischen Militärs geschwächt, erklärte ein hochrangiger US-Verteidigungsoffizier am Freitag (22. Juli).

Fast fünf Jahre, nachdem Präsident Wladimir Putin die Invasion des Nachbarlandes Russlands angeordnet hatte, dringen die Streitkräfte dieses Landes durch die Donbass-Region in der Ostukraine vor und halten mittlerweile etwa ein Fünftel davon besetzt.

Laut CIA-Direktor William Burns gehen die USA davon aus, dass die russischen Opfer in der Ukraine etwa 15,000 bzw. 45,000 betragen. Er erklärte auch, dass die Ukraine erhebliche Verluste erlitten habe.

Ein Beamter erklärte unter der Bedingung der Anonymität, dass neben Leutnants, Hauptleuten und Hunderten von Obersten auch zahlreiche russische Generäle getötet worden seien.

Der Beamte erklärte, dass es „immer noch Probleme mit der Befehlskette“ gebe.

Russland betrachtet militärische Todesfälle als Staatsgeheimnis, sogar in Friedenszeiten. Es hat seine offiziellen Opferstatistiken während des Krieges nicht regelmäßig aktualisiert. Es berichtete, dass am 1,351. März 25 russische Soldaten getötet wurden.

Nach Angaben der Kiewer Regierung wurden im Juni täglich 100 bis 200 ukrainische Soldaten getötet.

Einem US-Beamten zufolge glaubt die Ukraine zudem, mehr als 100 russische Ziele in der Ukraine zerstört zu haben. Dazu gehörten Kommandoposten, Munitionsdepots und Luftabwehrstationen.

Seit Kriegsbeginn haben die USA Sicherheitshilfe in Höhe von 8.2 Milliarden Dollar bereitgestellt.

Das Pentagon gab Anfang dieser Woche bekannt, dass es die Ukraine im Rahmen seines jüngsten Waffenpakets mit vier hochmobilen Artillerie-Raketensystemen (HIMARS) beliefern werde.

Das Weiße Haus kündigte an, dass das Paket 270 Millionen Dollar an Militärhilfe für die Ukraine umfassen werde. Darin enthalten sind etwa 100 Millionen Dollar für Phoenix-„Geisterdrohnen“. Obwohl die Drohnen eigentlich für den Angriff auf Ziele gedacht waren, ist über sie wenig bekannt.

Russland behauptet, es führe eine „Sonderoperation“ durch, um sein Nachbarland zu entmilitarisieren und gefährliche Nationalisten loszuwerden.

Kiew und der Westen behaupten, Russland starte eine imperialistische Kampagne gegen einen prowestlichen Nachbarn, der sich 1991 der Kontrolle Moskaus entzogen habe.

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