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UEFA entzieht St. Petersburg das Champions-League-Finale – Sieger ist Frankreich

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Das UEFA-Exekutivkomitee hielt heute (25. Februar) eine außerordentliche Sitzung nach der ernsten Eskalation der Sicherheitslage in Europa ab.

Das UEFA-Exekutivkomitee hat beschlossen, das Endspiel der UEFA Men's Champions League 2021/22 von Sankt Petersburg ins Stade de France in Saint-Denis zu verlegen. Das Spiel wird wie ursprünglich geplant am Samstag, den 28. Mai um 21:00 Uhr MEZ ausgetragen.

Die UEFA möchte Emmanuel Macron, dem Präsidenten der Französischen Republik, ihren Dank und ihre Anerkennung für seine persönliche Unterstützung und sein Engagement aussprechen, das prestigeträchtigste Spiel des europäischen Klubfußballs in einer Zeit einer beispiellosen Krise nach Frankreich zu verlegen. Zusammen mit der französischen Regierung wird die UEFA die Bemühungen mehrerer Interessengruppen voll und ganz unterstützen, um sicherzustellen, dass Fußballspieler und ihre Familien in der Ukraine, die mit schrecklichem menschlichem Leid, Zerstörung und Vertreibung konfrontiert sind, gerettet werden.

Bei der heutigen Sitzung hat das UEFA-Exekutivkomitee außerdem beschlossen, dass russische und ukrainische Klubs und Nationalmannschaften, die an UEFA-Wettbewerben teilnehmen, ihre Heimspiele bis auf weiteres an neutralen Orten austragen müssen.

Das UEFA-Exekutivkomitee beschloss ferner, in Bereitschaft zu bleiben, um bei Bedarf weitere außerordentliche Sitzungen einzuberufen, um die rechtliche und tatsächliche Situation im Zuge der Entwicklung neu zu bewerten und erforderlichenfalls weitere Entscheidungen zu treffen.

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