Vernetzen Sie sich mit uns

Europäische Kommission

Präsidentin von der Leyen zur militärischen Bedrohung durch Russland: „Wir stehen fest an der Seite der Ukraine“

SHARE:

Veröffentlicht

on

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (im Bild) nahm an der Plenardebatte des Europäischen Parlaments in Straßburg über die Beziehungen zwischen der EU und Russland, die europäische Sicherheit und die militärische Bedrohung der Ukraine durch Russland teil. Angesichts der Tatsache, dass die EU mit dem größten Truppenaufmarsch auf europäischem Boden seit dem Kalten Krieg konfrontiert ist, erklärte der Präsident: „Dies geschieht aufgrund einer bewussten Politik der russischen Führung. Die Ukraine hat einen so langen Weg zurückgelegt. Sie hat wichtige Schritte zur Bekämpfung der Korruption unternommen, ihre Infrastruktur wiederaufgebaut und neue Arbeitsplätze für ihre talentierte Jugend geschaffen. Unsere Union hat sie dabei begleitet und das größte Unterstützungspaket unserer Geschichte geschnürt. Die Ukraine ist heute ein stärkeres, freieres und souveräneres Land als 2014. Sie trifft Entscheidungen über ihre eigene Zukunft. Aber dem Kreml gefällt dies nicht, und deshalb droht er mit Krieg. Wir stehen fest an der Seite der Ukraine. Es geht um das Recht jedes Landes, seine eigene Zukunft zu bestimmen. Unser Aufruf an Russland ist glasklar: Entscheiden Sie sich nicht für den Krieg.“

Während die diplomatischen Bemühungen fortgesetzt werden und die EU hofft, dass der Kreml beschließt, keine weiteren Gewalttaten in Europa zu entfesseln, machte Präsidentin von der Leyen deutlich, dass die Reaktion Europas im Falle einer Eskalation der Situation stark und einheitlich, rasch und robust sein werde. Sie skizzierte auch Vorbereitungsmaßnahmen für den Fall, dass die russische Führung beschließt, die Energiefrage als Waffe einzusetzen, indem sie die Gaslieferungen in die EU teilweise oder vollständig unterbricht. Die Präsidentin erinnerte daran, dass diese Krise zeige, dass die EU massiv in erneuerbare Energiequellen investieren und unsere Energiequellen diversifizieren müsse, um unsere Abhängigkeit von russischem Gas zu beenden.

Sie wandte sich an die Abgeordneten im Plenarsaal und sagte: „Dies ist eine Krise, die von Moskau geschaffen wurde. Wir haben uns nicht für die Konfrontation entschieden, aber wir sind darauf vorbereitet. Eine andere Zukunft ist möglich. Eine Zukunft, in der Russland und Europa in gemeinsamen Interessen zusammenarbeiten. Eine Zukunft, in der freie Länder friedlich zusammenarbeiten.“

Lesen Sie die ganze Rede online in Englisch, Französisch und Deutsch. Schau es dir an EbS.

Teile diesen Artikel:

EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

Trending