Vernetzen Sie sich mit uns

Oxfam

Überprüfung der schwarzen Liste der EU-Steueroasen

SHARE:

Veröffentlicht

on

Wir nutzen Ihre Anmeldung, um Ihnen Inhalte auf die von Ihnen gewünschte Weise bereitzustellen und um Sie besser zu verstehen. Sie können sich jederzeit abmelden.

Am Dienstag, 5. Oktober, treffen sich die europäischen Wirtschafts- und Finanzminister, um eine Aktualisierung der EU-Liste der Steueroasen zu verabschieden. Dies geschieht inmitten der globalen Steuerverhandlungen mit den Staats- und Regierungschefs der Welt, die voraussichtlich Ende dieses Monats eine Einigung erzielen werden.

Wie in den letzten Jahren geht Oxfam nicht davon aus, dass die Liste echte Steueroasen erfasst, da die Listungskriterien nach wie vor viel zu schwach sind:
• Die EU-Liste enthält derzeit nur 1 von 12 Ländern der Welt mit einem Steuersatz von 0 %. Dies ändert sich in keine, wenn das offizielle Update die Delistung von Anguilla bestätigt;
• die EU-Liste enthält nur 1 von 17 Steueroasen, in denen EU-Banken tätig sind, und;
• Die Kaimaninseln fehlen auf der Liste, obwohl sie einen Vorsteuergewinn pro Mitarbeiter von 36 Millionen US-Dollar aufweisen. Das ist mehr als das 1000-fache des Vorsteuergewinns pro Mitarbeiter in Brasilien, einem Land, dessen Bevölkerung 3000-mal so groß ist wie die Kaimaninseln.

Die Blacklisting-Kriterien werden derzeit von den EU-Staaten und der Europäischen Kommission überprüft. Für eine effektivere Liste, die echte Steueroasen erfasst, empfiehlt Oxfam der EU:

• Automatische Blacklist-Gebiete mit null und sehr niedrigen Körperschaftsteuern und; • den Mangel an realer Wirtschaftstätigkeit von Unternehmen in einem Land als Warnsignal für die Steuervermeidung durch Unternehmen besser einschätzen zu können.

Teile diesen Artikel:

Teilen:
Pressemitteilung

Dieser Artikel gibt den Inhalt einer Pressemitteilung des Autors teilweise oder vollständig wieder. Der Autor garantiert deren Rechtmäßigkeit und Richtigkeit. EU Reporter erhielt für die Veröffentlichung keine Zahlungen oder sonstige Vorteile.

EU Reporter veröffentlicht Artikel aus verschiedenen externen Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen entsprechen nicht unbedingt denen von EU Reporter. Bitte lesen Sie den vollständigen Inhalt von EU Reporter. Veröffentlichungsbedingungen Weitere Informationen: EU Reporter nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug zur Verbesserung der journalistischen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit und gewährleistet gleichzeitig eine strenge menschliche redaktionelle Kontrolle, ethische Standards und Transparenz bei allen KI-gestützten Inhalten. Bitte lesen Sie den vollständigen Bericht von EU Reporter. KI-Richtlinie .

Trending