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Mittlerer Osten

Die EU verstärkt ihre Hilfe für den Libanon angesichts der sich verschärfenden Krise.

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Angesichts der eskalierenden Gewalt und der massiven Vertreibungen verstärkt die EU ihre Unterstützung für den Libanon und bekräftigt ihr Engagement für die Stabilität des Landes. Zusätzlich zu den Maßnahmen der letzten Woche… € 100 Mio. in der humanitären HilfeDie EU mobilisiert außerdem aktiv Maßnahmen im Rahmen ihres 1-Milliarden-Euro-Programms. Finanzhilfepaket 2024-2027 damit der Libanon den dringendsten Bedürfnissen vor Ort gerecht werden kann. 

Die Mittelmeerkommissarin Dubravka Šuica erklärte: „Wahre Partner halten in Krisenzeiten zusammen. Die Unterstützung der EU für den Libanon und seine Bevölkerung ist ungebrochen. Gemeinsam mit den libanesischen Behörden und unseren internationalen und regionalen Partnern setzen wir alles daran, die Versorgung mit grundlegenden Dienstleistungen sicherzustellen. Zusätzlich zur humanitären Hilfe leisten wir im Rahmen unseres Finanzhilfepakets in Höhe von einer Milliarde Euro Soforthilfe für die Bedürftigsten und drängen weiterhin auf Deeskalation und den Schutz der Zivilbevölkerung. Wir werden auch künftig die libanesischen Sicherheitskräfte unterstützen, deren Rolle für die Stabilität des Landes von entscheidender Bedeutung ist.“                 
Um den durch die Eskalation Vertriebenen zu helfen, hat die EU zusätzliche Finanzhilfen in Höhe von 10 Millionen Euro für 100,000 bedürftige Haushalte bereitgestellt. Die Auszahlung erfolgt über das staatliche soziale Sicherheitsnetzprogramm des Libanon. Da das nationale Gesundheitssystem stark überlastet ist, wurden über 20 von der EU finanzierte mobile medizinische Einheiten in 67 Notunterkünften und Evakuierungsgebieten eingesetzt, um die Versorgung der Bevölkerung mit grundlegenden Gesundheitsleistungen sicherzustellen. 

Die EU passt ihre Bildungsmaßnahmen an, um den Lernprozess fortzusetzen. Dazu ermöglicht sie Fernunterricht für 50,000 Schüler und stellt digitale Schulungsmaterialien für 8,000 Lehrkräfte bereit. Diese erweiterte Unterstützung gewährleistet integrierte Bildungs- und Kinderschutzdienste in Notunterkünften und temporären Lernräumen und erreicht insgesamt 150,000 bedürftige Kinder und Jugendliche durch Präsenz- und gemeindenahe Programme. 

Die EU verstärkt zudem ihre Unterstützung für den Nationalen Operationsraum der libanesischen Regierung, der die Notfallmaßnahmen koordiniert. Im Rahmen des Programms für dauerhafte Lösungen für syrische Flüchtlinge unterstützt die EU Vertriebene durch die Überwachung der Grenzen und die Steuerung der Migration an wichtigen Grenzübergängen. Dazu gehört auch die Sicherstellung grundlegender Hilfeleistungen für Menschen, die von Libanon nach Syrien einreisen. 

Weitere Informationen finden Sie hier: werden auf dieser Seite erläutert das Faktenblatt „Naher Osten: EU-Krisenmaßnahmen“.

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