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Kasachstan

Kasachstans Präsident empfängt Sicherheitsratssekretäre zentralasiatischer Staaten

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Kasachstans Präsident Kassym-Jomart Tokayev war Gastgeber des ersten Treffens der Sekretäre des Sicherheitsrats aus Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan sowie des Militärattachés der Botschaft Turkmenistans in Kasachstan in Astana.

In seiner Eröffnungsrede kündigte Tokajew an, dass das Treffen darauf abziele, eine wirksame Plattform für die gemeinsame Prävention externer und interner Herausforderungen und Bedrohungen zu schaffen und notwendige Reaktionsmaßnahmen zu entwickeln.

Der kasachische Staatschef verwies zunächst auf das stetige Wachstum des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den zentralasiatischen Ländern und erklärte, dass der intraregionale Handel in den letzten fünf Jahren um 80 Prozent auf über 10 Milliarden US-Dollar gestiegen sei. Er erklärte, dass große regionale Projekte nicht nur spürbare gegenseitige Vorteile bringen, sondern auch die gesamte Struktur der zentralasiatischen Wirtschaft verändern. Die Entwicklung des Transport- und Logistikpotenzials wird zu einem neuen Bezugspunkt für die rasante Entwicklung der Region. Auch die kulturellen und humanitären Beziehungen haben sich intensiviert und tragen zur weiteren Annäherung der zentralasiatischen Staaten bei.

Er kam auf die dringende Frage der Notwendigkeit einer gemeinsamen Bewältigung grenzüberschreitender Herausforderungen und Bedrohungen zurück und kündigte an: „Zuallererst geht es um die Bekämpfung des internationalen Extremismus und Terrorismus, des Drogen- und Waffenhandels.“ In dieser Hinsicht muss Afghanistan im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Aufmerksamkeit stehen. Inzwischen sind hierzulande komplexe multidirektionale Prozesse erkennbar. Während Anzeichen auf eine Stabilisierung und Wiederbelebung der Wirtschaftslage hindeuten, bestehen weiterhin hohe Risiken im Zusammenhang mit der Tätigkeit internationaler Terrororganisationen, wie der Terroranschlag in der Region Moskau [im März] zeigt. Eine der strategischen Aufgaben besteht unserer Meinung nach derzeit in der aktiven Einbindung Afghanistans in die regionalen Beziehungen. Und dabei hängt viel von der koordinierten Position unserer Länder ab. Wir halten es für dringend notwendig, in unserem Land ein UN-Regionalzentrum für nachhaltige Entwicklungsziele für Zentralasien und Afghanistan zu schaffen.“

Tokajew zeigte sich zufrieden mit der wachsenden regionalen Zusammenarbeit und dem gegenseitigen Vertrauen und schloss: „Vor etwa zehn Jahren gab es in der zentralasiatischen Region keine solche Situation. Jetzt arbeiten Staatsoberhäupter, Regierungschefs, Sekretäre der Sicherheitsräte, Leiter von Strafverfolgungsbehörden und ganz zu schweigen von den Leitern der Wirtschaftsabteilungen eng miteinander zusammen. Und das ist ein sehr gutes Zeichen dafür, dass sich die Situation in der zentralasiatischen Region in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung bewegt.“

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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