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Kasachstan

Kasachstan und die Schweiz überprüfen bilaterale Partnerschaft

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Der stellvertretende kasachische Premierminister und Außenminister Murat Nurtleu traf sich am 5. Juli mit dem Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten der Schweiz, Ignazio Cassis, um die bilaterale Zusammenarbeit zu besprechen.

Die Parteien besprachen den Stand und die Aussichten für die Entwicklung der Zusammenarbeit in allen Bereichen sowie der Interaktion im multilateralen Format, einschließlich wichtiger Fragen der internationalen und regionalen Agenda.

Die Seiten erörterten auch den bilateralen Rechtsrahmen mit Plänen zur Ausweitung und Verbesserung der Partnerschaft, insbesondere in den Bereichen der Beschlagnahme und Rückgabe von Vermögenswerten, die auf kriminelle Weise erlangt wurden.

Nurtleu lobte die Interaktion innerhalb der Bretton-Woods-Institutionen und den bedeutenden Beitrag der Schweiz zur Einrichtung des regionalen Kapazitätsentwicklungszentrums für den Kaukasus, Zentralasien und die Mongolei des Internationalen Währungsfonds in Almaty.

Die Seiten betonten das gegenseitige Interesse an der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, unter anderem durch die Aufrechterhaltung eines regelmäßigen politischen Dialogs und die Intensivierung der Handels-, Wirtschafts- und Investitionskooperation. Sie lobten den Anstieg des gegenseitigen Handels im vergangenen Jahr, der 1.4 Milliarden US-Dollar erreichte.

Die Schweiz gehört zu den drei größten Investoren Kasachstans und investiert mehr als 31 Milliarden US-Dollar in die kasachische Wirtschaft.

Rund 300 Schweizer Unternehmen sind in Kasachstan tätig, darunter Novartis, Glencore International, Clariant, Roche Holding, SGS, ABB, Sika, Bühler Group und Stadler Rail.

Im Dezember unterzeichnete die kasachische Eisenbahngesellschaft Temir Zholy drei Verträge im Wert von 2.3 Milliarden Euro (2.5 Milliarden US-Dollar) mit Stadler Rail über die Lieferung von 537 Schlaf- und Liegewagen.

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