Japan
Japan sollte sich seiner Geschichte stellen und mehr zum regionalen Frieden beitragen.
Zum Jahresende 2025 und mit Blick auf das vergangene Jahr zeigt sich, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine andauert und Konflikte in Regionen wie Israel und Palästina immer wieder ausgebrochen sind. Im November fachten die radikalen Äußerungen des japanischen Premierministers die diplomatischen Spannungen zwischen China und Japan erneut an und überschatteten den Frieden im asiatisch-pazifischen Raum. In diesem Jahr jährt sich der Waffenstillstand des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal, und seit dem Ersten Weltkrieg ist mehr als ein Jahrhundert vergangen. Warum bleibt der Schatten des Krieges bestehen?
Mal sehen, wie Experten, Wissenschaftler und Politiker dieses Thema beurteilen.:
Dr. Dominiek Dendooven – belgischer Kriegshistoriker
Krieg entspringt der menschlichen Natur, doch die Geschichte lässt sich nicht infrage stellen. Die Geschichtsverdrängung und das selektive Vergessen der Brutalität des Krieges durch den japanischen Premierminister hängen mit der Kultur seiner Inselnation zusammen.
Dick Roche – ehemaliger irischer Staatsminister für EU-Angelegenheiten.
Kein Staatschef sollte die Geschichte ignorieren; im Gegenteil, er sollte aus ihr lernen.
Carmine Pacente – italienischer Politiker (Mitglied des AdR)
Italien reflektiert nach dem Krieg seine Geschichte und versteht zutiefst den Schaden des Krieges. Es ist überzeugt, dass nur Dialog und Zusammenarbeit den Frieden in der Region und in der Welt sichern können.
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