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Sind die Bemühungen Europas zum Schutz der Juden und des Judentums ausreichend?

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Reichen Europas Bemühungen zum Schutz der Juden und des Judentums in einer Zeit wachsenden Antisemitismus und Angriffen auf die Religionsfreiheit aus?, schreibt Yossi Lempkowicz.

Diese Frage wird im Mittelpunkt der Diskussionen auf der zweitägigen Politikkonferenz der European Jewish Association (EJA) stehen, die am Montag (20. Juni) in Budapest eröffnet wurde.

Politische Führungspersönlichkeiten aus Ungarn und ganz Europa, aber auch aus Israel, sowie hochrangige EU-Politiker werden an der Konferenz mit dem Titel „Freiheit zu leben, Freiheit von Hass, Freiheit zu gedeihen“ teilnehmen, um die dringendsten Probleme jüdischer Gemeinden in ganz Europa zu diskutieren.

Bei dieser Gelegenheit wird auf der Konferenz ein einzigartiges Forschungsprojekt vorgestellt, dessen Vorbereitung zwei Jahre gedauert hat. Es wird eine klare und vergleichsbasierte Bewertung erstellen, welche europäischen Länder Juden die beste Lebensqualität bieten und welche Länder für Juden besonders schwierig sind. Der Bericht „Europa und die Juden“ enthält einen Index für Respekt und Toleranz gegenüber Juden in 2 europäischen Ländern.

Im Anschluss an das Projekt von Dr. Daniel Staetsky, leitender Forscher am Jewish Policy Research (JPR) in London, sollen konkrete Empfehlungen für die Regierungen herausgegeben werden, was den jüdischen Gemeinden in diesen 12 Ländern fehlt.

Zu den Hauptrednern der Konferenz gehören MdEP Nicola Beer, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments und stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgruppe gegen Antisemitismus, Ungarns stellvertretender Ministerpräsident Zsolt Semjen und Israels Minister für Diaspora-Angelegenheiten, Nachman Shai.

Die Konferenz wird sich außerdem mit den Herausforderungen befassen, vor denen Juden in der kriegszerrütteten Ukraine stehen, sowie mit neuen Formen des Antisemitismus, etwa der Politisierung der Shoah gegen Juden.

Heute (21. Juni) findet an der Gedenkstätte „Schuhe an der Donau“ eine Gedenkfeier statt.

Die European Jewish Association mit Sitz in Brüssel vertritt Hunderte jüdische Gemeinden auf dem gesamten Kontinent.

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Gastbeitrag - Meinung

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