Bulgarien
Die Kommission stellt Landwirten in Bulgarien, Estland und Ungarn 21.5 Millionen Euro an Soforthilfe zur Verfügung.
Die Mitgliedstaaten haben dem Vorschlag der Kommission zugestimmt, 21.5 Millionen Euro aus der Agrarreserve zur Unterstützung von Landwirten in Bulgarien, Estland und Ungarn bereitzustellen, die von widrigen Wetterereignissen während der Anbausaison 2025 betroffen sind. Sie erhalten jeweils 7.4 Millionen Euro, 3.3 Millionen Euro bzw. 10.8 Millionen Euro an Sonderhilfe, die durch nationale Mittel bis zu 200 % ergänzt werden kann.
Im Laufe des Jahres 2025 erlitten Landwirte in Bulgarien, Estland und Ungarn erhebliche Schäden und wirtschaftliche Verluste durch extreme Wetterereignisse und Naturkatastrophen. Bulgarien war von schwerer Dürre und Hitzewellen betroffen, die die Sonnenblumen- und Maisproduktion deutlich reduzierten. In Estland schädigten Spätfröste, gefolgt von einer kalten, nassen und unbeständigen Vegetationsperiode, Nutzpflanzen wie Sommerweizen, Gerste, Erbsen, Raps, Kartoffeln sowie Obst und Gemüse. Schließlich verursachten extreme Hitze und Wasserknappheit in Ungarn erheblichen Hitzestress, der unter anderem Zuckermais, Melonen, Sorghum und Mais beeinträchtigte.
Kommissar Hansen (Abbildung„Wenn Dürreperioden die Böden in Bulgarien und Ungarn schädigen oder Frost und Regen in Estland Ernten vernichten, leiden nicht nur die Felder. Es sind Familien und die Zukunft unserer Landwirtschaftsgemeinden selbst betroffen“, sagte ein Sprecher. „Die Kommission steht den Landwirten in Krisenzeiten zur Seite. Deshalb stellen wir 21.5 Millionen Euro für drei Länder zur Unterstützung ihrer Landwirtschaft bereit. Investitionen in Risikomanagement und Versicherungen sind unerlässlich, um den durch den Klimawandel bedingten häufigeren Extremereignissen zu begegnen. Wir müssen jetzt handeln, um eine Zukunft zu gestalten, in der extremes Wetter nicht mehr zu Ernteausfällen führt.“
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.
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