Vernetzen Sie sich mit uns

Menschenrechte

Der EU-Tag gegen Menschenhandel: Wichtige Erkenntnisse aus 10 Jahren Datenerhebung zum Menschenhandel

SHARE:

Veröffentlicht

on

Wir nutzen Ihre Anmeldung, um Ihnen Inhalte auf die von Ihnen gewünschte Weise bereitzustellen und um Sie besser zu verstehen. Sie können sich jederzeit abmelden.

Der 18. Oktober war der EU-Tag gegen Menschenhandel, der das Bewusstsein für den Menschenhandel und die Ausbeutung von Frauen, Männern und Kindern schärfen soll.

Die Datenerhebung trägt dazu bei, die Gesetzgebung zu unterstützen und Maßnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels zu entwickeln. Seit 2013 erhebt Eurostat Daten zum Menschenhandel und identifiziert Trends, Herausforderungen und Fortschritte bei der Bekämpfung des Menschenhandels in allen EU-Ländern.

Am 13. Oktober 2025 veröffentlichte Eurostat eine berichten in 10 Jahre (2013-2023) EU-Daten zum Menschenhandel. Einige der wichtigsten Ergebnisse sind:

  • In den letzten zehn Jahren wurden in der EU über 83.000 Opfer von Menschenhandel registriert.
  • Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung ist nach wie vor die häufigste Form des Menschenhandels.
  • Die Fälle von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung sind seit 2019 sprunghaft angestiegen (+70.5 %) und entsprechen der Zahl der registrierten Opfer sexueller Ausbeutung im Jahr 2022.
  • Der Anstieg des Menschenhandels zum Zweck der Arbeitsausbeutung in der EU hat zu mehr männlichen Opfern geführt.
  • Die Zahl der Opfer aus Nicht-EU-Ländern hat sich verdreifacht.

Weitere Informationen im vollständigen Bericht: Menschenhandel in der EU: Wichtigste Ergebnisse 2013–2023.

Menschenhandel ist ein verstecktes Verbrechen, für das gezielte Gesetze und operative Maßnahmen erforderlich sind, um die Opfer zu schützen und die Täter vor Gericht zu bringen. Die neue EU Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels muss von den Mitgliedstaaten bis zum 15. Juli 2026 umgesetzt werden. Die operative Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern wird mit Unterstützung von EU-Agenturen wie Europol, Eurojust und Frontex fortgesetzt.

Teile diesen Artikel:

EU Reporter veröffentlicht Artikel aus verschiedenen externen Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen entsprechen nicht unbedingt denen von EU Reporter. Bitte lesen Sie den vollständigen Inhalt von EU Reporter. Veröffentlichungsbedingungen Weitere Informationen: EU Reporter nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug zur Verbesserung der journalistischen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit und gewährleistet gleichzeitig eine strenge menschliche redaktionelle Kontrolle, ethische Standards und Transparenz bei allen KI-gestützten Inhalten. Bitte lesen Sie den vollständigen Bericht von EU Reporter. KI-Richtlinie .

Trending