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Deutsche Beschäftigte im öffentlichen Dienst einigen sich auf Tarifverträge mit Arbeitgebern

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Die deutschen Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben sich mit den Arbeitgebern auf einen Tarifabschluss geeinigt, teilten Innenministerin Nancy Faeser und die Gewerkschaft Verdi am Samstag mit. Damit endet ein Streit, der den Transportsektor von Europas größter Volkswirtschaft erschüttert hat.

Schiedsverfahren führten zur Einigung von rund 2.5 Millionen Arbeitnehmern in diesem Sektor.

Der Deal sieht vor, dass jeder Arbeitnehmer bis Februar 3,000 monatlich 2024 € steuerfrei erhält. Dies soll die Inflation ausgleichen.

Ab März 200 würden die Löhne um 2024 Euro pro Monat steigen. In einer zweiten Stufe soll der Anstieg 5.5 % betragen.

Der Vertrag läuft über zwei Jahre.

Verdi hatte 10.5 Prozent mehr gefordert, kündigte aber an, eine Umfrage unter seinen Mitgliedern zu starten, deren endgültige Entscheidung die Tarifkommission am 15. Mai treffen werde.

Frank Werneke, Vorstandsvorsitzender von Verdi, sagte: „Wir haben mit unserer Entscheidung zu diesem Kompromiss die Schmerzgrenze erreicht.“

Die Lebenshaltungskosten sind in Deutschland in diesem Jahr dramatisch gestiegen, was zu einigen der zerstörerischsten Streiks geführt hat, die Deutschland seit Jahrzehnten erlebt hat.

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Im Jahr 2022 sind die Verbraucherpreise in Deutschland um 9.6 % gestiegen. Der Preisdruck hat jedoch in den letzten Monaten nachgelassen, da es im Winter nicht zu Energieknappheit kam und Probleme in der Lieferkette gelöst wurden.

Diese Vereinbarung bietet den Mitarbeitern einen spürbaren Vorteil. „Die steuerfreien Zahlungen werden schnell in den Brieftaschen auftauchen“, sagte Innenministerin Nancy Faeser.

Verdi berichtet, dass der größte Streik deutscher Bahnen und Flughäfen seit über drei Jahrzehnten durch eine von Verdi geführte Streikaktion im vergangenen Monat beendet wurde.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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