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Mit Zinserhöhung der Inflation entgegenwirken, drängt Bayerns Minister EZB

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Die höhere Inflation verschlimmert die Notlage der Sparer und die Europäische Zentralbank sollte darauf reagieren, indem sie ihre Zinsen von 0% anhebt, Bayerns Finanzminister Albert Füracker (im Bild), täglich erzählt Bild in Kommentaren, die am Mittwoch (2. Juni) veröffentlicht wurden.

Die jährliche Verbraucherpreisinflation in Deutschland beschleunigte sich im Mai und stieg weiter über das Ziel der EZB von knapp, aber unter 2 %, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Die Verbraucherpreise, harmonisiert, um sie mit Inflationsdaten aus anderen EU-Ländern vergleichbar zu machen, stiegen im Mai um 2.4 % gegenüber 2.1 % im April.

"Deutschland ist ein Land der Sparer. Die langjährige Nullzinspolitik der EZB ist Gift für typische Sparpläne", sagte Füracker, CSU-Mitglied, der massenhaften Tageszeitung.

„In Kombination mit der nun steigenden Inflation macht sich die Enteignung für Sparer immer stärker bemerkbar. Bayern warnt seit Jahren, dass die Nullzinspolitik beendet werden muss – jetzt ist es höchste Zeit“, fügte er hinzu.

Konservative Deutsche beschweren sich seit langem darüber, dass die 0%-Zinssätze der EZB die Sparer verletzen, da sie kaum oder gar keinen Gewinn haben - ein Problem, das durch die steigende Inflation noch verschärft wird, die den Wert ihrer Notgroschen untergräbt.

Die Preiszahlen vom Montag für Mai zeigten, dass ein nationales Maß für die Inflation auf 2.5% gestiegen ist, den höchsten Stand seit 2011.

Unter der Überschrift "Inflation frisst unsere Ersparnisse auf" warnte Bild in einer eigenen Meldung: "Deutschlands Arbeiter, Rentner und Sparer in Angst vor hoher Inflation!"

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte am Dienstag, er beobachte diese Entwicklung mit der Inflation "sehr genau", könne aber noch kein Urteil fällen.

Die Deutschen wählen am 26. September bei einer Bundestagswahl. Bislang hat die Inflation als Wahlkampfthema nicht an Bedeutung gewonnen, aber sie wird wahrscheinlich im Laufe dieses Jahres 3% überschreiten, da eine Steuererhöhung und statistische Effekte den Preisdruck verstärken. Weiterlesen

Einige konservative Deutsche, die bereits die größten Kritiker der EZB-Politik sind, befürchten, dass die Zentralbank in Bezug auf die Inflation zu selbstgefällig ist und ihre Politik des leichten Geldes eine neue Periode höherer Preise einläuten könnte.

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