Ecuador
EU und Ecuador haben ein internationales Abkommen zur Bekämpfung schwerer Kriminalität unterzeichnet
Der Kommissar für Inneres und Migration, Magnus Brunner, und die Ministerin für Auswärtige Angelegenheiten und menschliche Mobilität Ecuadors, Gabriela Sommerfeld, unterzeichneten ein Abkommen über den Datenaustausch zwischen Europol und Ecuador, um bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus zu helfen.
Dieses Abkommen baut auf einer bestehenden Arbeitsvereinbarung auf, in deren Rahmen Europol und die ecuadorianischen Behörden im März 2025 zusammenarbeiteten, um 80 Tonnen Drogen zu beschlagnahmen und 36 Personen festzunehmen. Das neue Abkommen ermöglicht Europol und Ecuador einen verbesserten Informationsaustausch, einschließlich personenbezogener Daten. Das Abkommen garantiert ein hohes Maß an Grundrechtsschutz, unter anderem durch strenge Datenschutzvorkehrungen.
Nun muss das Europäische Parlament seine Zustimmung zum Abschluss des Abkommens geben.
Die Intensivierung des Informationsaustauschs mit Partnerländern ist ein zentrales Element der Bemühungen der EU, die internationale Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich zu stärken. Dies wurde auch in der neuen Europäische Strategie der inneren Sicherheit – ProtectEU im April 2025 vorgelegt. Die EU hat bereits ein ähnliches Abkommen mit Neuseeland geschlossen. Ein weiteres Abkommen dieser Art wurde im März 2025 mit Brasilien unterzeichnet.
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