Feuerwehrleute
EU verlässt sich auf über 360,000 Berufsfeuerwehrleute
Im Jahr 2023 gab es 362,400 Berufsfeuerwehrleute in der EU, was 0.18 % der gesamten Beschäftigung in der EU entspricht. Im Vergleich zu 2022 ist die Zahl der Feuerwehrleute um 3,200 gestiegen.
Von den 21 EU-Ländern, für die Daten vorliegen, wurde der höchste Anteil der Feuerwehrleute an der Gesamtbeschäftigung in Kroatien (0.49 %) registriert, gefolgt von Estland und Griechenland (je 0.39 %). Die niedrigsten Anteile wurden in den Niederlanden (0.05 %), Finnland, Slowenien und Schweden (je 0.13 %) registriert.
Auf EU-Ebene machten Feuerwehrleute im Alter von 30 bis 49 Jahren 61 % aller Feuerwehrleute aus. Die größten Untergruppen darunter waren die 40- bis 44-Jährigen (65,600 Feuerwehrleute), gefolgt von den 35- bis 39-Jährigen (59,100 Feuerwehrleute).

Quelldatensatz: Extraktion der Arbeitskräfteerhebung
Die EU-Regierungen gaben im Jahr 37.8 2022 Milliarden Euro für Brandschutzdienste aus
Im Jahr 2022 beliefen sich die öffentlichen Ausgaben für „Brandschutzdienste“ in den 27 EU-Ländern auf 37.8 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 7.8 % gegenüber 2021 (35.1 Milliarden Euro) entspricht.
Der Anteil der Brandschutzdienste an den Gesamtausgaben des Staates in der EU betrug 0.5 %. Insgesamt sind die staatlichen Ausgaben für Brandschutzdienste seit 0.5 stabil bei 2016 % der Gesamtausgaben geblieben.

Quelldatensatz: gov_10a_exp
Im Jahr 2022 meldete Dänemark mit 0.1 % der Gesamtausgaben des Staates den niedrigsten Anteil der Ausgaben für Brandschutzdienste, gefolgt von Malta, Slowenien, Portugal und Österreich mit jeweils 0.3 %.
Im Gegensatz dazu hatte Rumänien mit 0.7 % der Gesamtausgaben den höchsten Anteil an den Ausgaben für Brandschutzdienste, gefolgt von Griechenland, Deutschland, Litauen, Estland und Tschechien mit jeweils 0.6 %.
Weitere Informationen
- Themenbereich Beschäftigung und Arbeitslosigkeit (Arbeitskräfteerhebung - LFS)
- Datenbank zu Beschäftigung und Arbeitslosigkeit (Labour Force Survey - LFS)
- Themenbereich zur Staatsfinanzstatistik
- Datenbank zur Staatsfinanzstatistik
- Interaktive Infografik zu Staatsausgaben nach Funktion
- Online-Veröffentlichung zu den Staatsausgaben nach Funktionen
Methodische Anmerkungen
- Feuerwehrleute beziehen sich auf die Kategorie „5411 Feuerwehrleute“, wie sie im Internationale Standardklassifikation der Berufe (ISCO-08) Einstufung.
- Daten zu Feuerwehrleuten im Jahr 2023 aus dem EU-Arbeitskräfteerhebung werden für Österreich, Dänemark, Irland, Luxemburg, Malta und die Slowakei aufgrund sehr geringer Zuverlässigkeit nicht angezeigt.
- Unzuverlässige Daten zur Anzahl der Feuerwehrleute für Bulgarien, Kroatien, Zypern, Finnland, Lettland, Litauen und Slowenien.
- Gemäß der Erhebungsmethodik werden dabei ausschließlich Personen erfasst, die ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Feuerwehrmann nachgehen; ehrenamtlich Tätige, wie etwa Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, werden in der auf dieser Tätigkeit basierenden Beschäftigungsstatistik nicht berücksichtigt.
- Die Ausgaben des Staates für die Funktion „Brandschutzdienste“ (gemäß der Klassifizierung der Regierungsfunktionen – COFOG) basiert auf Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen/Staatsfinanzstatistiken.
- 'Brandschutzdienstleistungen' ist Teil der COFOG-Division 'öffentliche Ordnung und Sicherheit'. Laut Klassifizierung handelt es sich um die „Verwaltung von Brandschutz- und Feuerwehrangelegenheiten und -diensten; den Betrieb von regulären und Hilfsfeuerwehren und anderen Brandschutz- und Feuerwehrdiensten, die von öffentlichen Stellen unterhalten werden; die Durchführung oder Unterstützung von Brandschutz- und Feuerwehrausbildungsprogrammen. Dazu gehören auch Zivilschutzdienste wie Bergrettung, Strandüberwachung, Evakuierung überschwemmter Gebiete usw.“
- Handbuch zu Quellen und Methoden für die Erstellung von COFOG-Statistiken – Klassifikation der Staatsfunktionen (COFOG)
- Metadatendatei zu Staatsausgaben nach Funktion
- Die Daten zu den Staatsausgaben nach Funktionen für die EU und den Euroraum (2022), Belgien (2022), Deutschland (2020–2022), Spanien (2022), Frankreich (2021–2022) und Portugal (2022) sind vorläufig.
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