Katastrophen
Über 110 Millionen Euro an EU-Mitteln für Mayotte und La Réunion zur Unterstützung der Erholung nach dem Zyklon
Die Europäische Kommission schlägt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 110.8 Millionen Euro aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) vor, um die französischen Regionen Mayotte und La Réunion in äußerster Randlage nach den Wirbelstürmen im Dezember 2024 bzw. Februar 2025 bei der Erholung und dem Wiederaufbau zu unterstützen. Das Hilfspaket umfasst 89.6 Millionen Euro für Mayotte und 21.2 Millionen Euro für La Réunion.
Im Dezember 2024 wurde die französische Randregion Mayotte vom Zyklon „Chido“ heimgesucht, während im Februar 2025 der Zyklon „Garance“ La Réunion traf. Diese Zyklone forderten mehrere Todesopfer, legten die Strom- und Wassernetze lahm und zerstörten einen Großteil der Infrastruktur auf diesen Inseln.
Raffaele Fitto, Exekutiv-Vizepräsident für Kohäsion und Reformen, erklärte: „Die EU steht unseren Bürgerinnen und Bürgern in den Gebieten in äußerster Randlage zur Seite und unterstützt sie nach diesen tragischen Naturkatastrophen nach Kräften beim Wiederaufbau. Wir sind entschlossen, den Menschen auf Mayotte und La Réunion in dieser schwierigen Zeit zu helfen und ihre wirtschaftliche und soziale Entwicklung weiter zu fördern.“
Die beiden Regionen haben bereits eine Vorfinanzierung von 24 Millionen Euro für Mayotte und 5 Millionen Euro für La Réunion erhalten.
Sobald der Vorschlag der Kommission vom Europäischen Parlament und vom Rat gebilligt wurde, wird die Kommission die entsprechenden Entscheidungen zur Gewährung der Finanzhilfe treffen. Der Restbetrag der Finanzhilfe kann in einer einzigen Rate ausgezahlt werden.
Weitere Einzelheiten zum EUSF online verfügbar sind.
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