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Katastrophen

Italiener finden weitere Opfer des Gletschereinbruchs

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Ein Hubschrauber nimmt an einer Such- und Rettungsaktion über der Stelle teil, wo bei Rekordtemperaturen Teile eines Berggletschers in den italienischen Alpen am Marmolada-Kamm in Italien am 6. Juli 2022 tödlich zusammengebrochen sind.

Italienische Rettungsteams haben am Mittwoch (6. Juli) zwei weitere Opfer des Gletscherabbruchs in den Alpen gefunden, bei dem vermutlich bis zu 12 Menschen ums Leben kamen und der auf die steigenden Temperaturen zurückgeführt wird.

Mindestens neun Menschen sind bei der Lawine am Sonntag auf der Marmolada nachweislich ums Leben gekommen. Mit über 3,300 Metern ist sie der höchste Gipfel der Dolomiten, einer Gebirgskette in den ostitalienischen Alpen, die sich über die Regionen Trient und Venetien erstreckt.

Maurizio Fugatti, Präsident der Region Trient, sagte, die Suchaktion mit Drohnen werde fortgesetzt, da drei weitere Personen, allesamt Italiener, weiterhin vermisst würden.

Zur Unterstützung des Identifizierungsprozesses wurde außerdem ein auf DNA-Analysen spezialisiertes Polizeiteam hinzugezogen.

Große Teile Italiens leiden unter einer Hitzewelle im Frühsommer und Wissenschaftler sagen, der Klimawandel mache bislang stabile Gletscher unberechenbarer.

Die Rettungskoordinatoren hoffen, die Arbeit der Drohnen und Hubschrauber ergänzen zu können, indem sie am Donnerstag, wenn das Wetter laut Vorhersage klarer wird, ein Expertenteam und Suchhunde in den unteren Teil des Geländes schicken.

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Teile des Berges bleiben für Touristen gesperrt, um Rettungsteams die Arbeit zu ermöglichen und Bergsteiger daran zu hindern, potenziell gefährliche Bereiche zu betreten.

Im Fassatal wird am Samstag (9. Juli) ein Trauertag abgehalten, um der Opfer zu gedenken, unter denen sich auch zwei Touristen aus der Tschechischen Republik befinden.

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