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Kroatien

Kommission leitet eingehende beihilferechtliche Prüfung der kroatischen Unterstützung für Holzunternehmen ein

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Die Europäische Kommission hat eine eingehende Untersuchung eingeleitet, um zu prüfen, ob die staatliche Unterstützung, die Kroatien Hrvatske Šume doo („HŠ“) und bestimmten kroatischen Holzverarbeitungsunternehmen mutmaßlich gewährt hat, mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang steht.

Die Unterstützung wurde angeblich gewährt durch: (i) die Fehlende Vergütung durch HŠ an den kroatischen Staat im Austausch für die exklusiven Rechte den kroatischen Staatswald zu verwalten und kommerziell zu nutzen; und (ii) die nicht marktkonforme Preise, die HŠ bestimmten kroatischen Holzverarbeitungsunternehmen angeboten hat die mit HŠ Verträge zum Holzeinkauf abgeschlossen haben.

Auf der Grundlage seiner vorläufigen Einschätzung hinsichtlich der Exklusive Rechte zur kommerziellen Nutzung des öffentlichen Waldes gewährt an HŠhat die Kommission Zweifel, ob das Fehlen einer Vergütung HŠ einen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber privaten Waldbesitzern verschaffen könnte, die den Wald kaufen oder pachten müssen, um mit HŠ konkurrieren zu können. Ebenso ist in Bezug auf die nicht marktkonforme Preise für bestimmte kroatische Holzverarbeitungsunternehmenhat die Kommission Zweifel, ob es sich dabei um autonome Geschäftsentscheidungen eines unabhängigen Unternehmens (HŠ) handelt oder vielmehr um Entscheidungen des kroatischen Staates, die einem ausgewählten Kundenkreis von HŠ einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen. Die Kommission wird nun weitere Untersuchungen durchführen, um festzustellen, ob sich diese anfänglichen Bedenken bestätigen.

Pressemitteilung ist online verfügbar.

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