China-EU
CMG veranstaltet in Luxemburg einen Dialog über die globalen Chancen der chinesischen Reformen
Das China Cultural Center in Luxemburg war am Montag Gastgeber des ersten Dialogs zum Thema „Globale Chancen zur Vertiefung der chinesischen Reformen im neuen Zeitalter“. Damit wurde der Abschluss eines der wichtigsten politischen Ereignisse Chinas markiert, der dritten Plenarsitzung des 20. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Peking.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der China Media Group Europe (CMG Europe) und der chinesischen Botschaft in Luxemburg organisiert, mit Unterstützung der chinesisch-luxemburgischen Handelskammer, der chinesischen Handelskammer bei der EU, des China Cultural Center in Luxemburg und von EU Reporter.
Herr Shen Haixiong, stellvertretender Minister der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des Zentralkomitees der KPCh und Präsident der China Media Group, betont in seiner Videoansprache die Bedeutung der dritten Plenarsitzung als Meilenstein für Chinas Entwicklung im neuen Zeitalter.
„Angesichts der heutigen vernetzten Welt des Chaos und des Wandels sowie der Chancen und Herausforderungen, die die neue Welle technologischer und industrieller Revolutionen mit sich bringt, hat China den Reformen eine noch wichtigere Bedeutung beigemessen. Das Tempo der Reformen wird nicht nachlassen und es wird keine ‚Entkopplung‘ oder ‚hohe Mauern‘ geben“, erklärte Shen.
Shen Haixiong betonte außerdem, dass die China Media Group ihrer Verantwortung als internationales Mainstream-Medienunternehmen nachkommen und kontinuierlich qualitativ hochwertige Inhalte produzieren werde, um der Welt die Modernisierung Chinas zu präsentieren.
Er hoffte auf einen ehrlichen und tiefgreifenden Austausch, gemeinsame Verantwortung und die Förderung einer gemeinsamen Zukunft der Menschheit.
Der chinesische Botschafter in Luxemburg, Hua Ning, bekräftigte die Betonung der dritten Plenarsitzung auf Chinas Engagement für seine grundlegende nationale Politik der Öffnung gegenüber der Außenwelt.
Hua Ning sagte, die Zusammenarbeit zwischen China und Luxemburg habe in verschiedenen Bereichen erhebliche Fortschritte erzielt und zahlreiche Premieren hervorgebracht. Luxemburg sei das erste europäische Land gewesen, das der Asiatischen Infrastrukturinvestitionsbank (AIIB) beigetreten sei, und eines der ersten EU-Länder, das ein „Belt and Road“-Kooperationsabkommen mit China unterzeichnet habe.
Er sagte, China begrüße es, wenn mehr europäische Länder in China investieren und dort Geschäfte machen würden.
Zu den prominenten Persönlichkeiten, die teilnahmen und Reden hielten, gehörten Jean-Marc Goy, Vorsitzender der Association of the Luxembourg Fund Industry (ALFI), und Dick Roche, ehemaliger irischer Minister für europäische Angelegenheiten und Umwelt.
An dem Dialog nahmen fast 100 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Think Tanks und Medien sowie Universitätsstudenten aus China und Europa teil.
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