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Bangladesch

Humanitäre Hilfe: Die EU stellt weitere 22 Mio. EUR in Bangladesch und Myanmar bereit

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Die Kommission stellt zusätzliche 22 Millionen Euro an humanitärer Hilfe bereit, um lebensrettende Unterstützung für Hunderttausende von Rohingya-Flüchtlingen und Aufnahmegemeinschaften in Bangladesch sowie für Rohingya und andere von Konflikten betroffene Menschen in Myanmar zu gewährleisten. Die Finanzierung wird unmittelbaren Bedürfnissen entsprechen, einschließlich Schutzdiensten, Nahrungsmittelhilfe, Ernährung, Gesundheit und Unterkunft.

Der für Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarčič sagte: „Die Rohingya-Krise hat beispiellose Ausmaße angenommen, und nachhaltige internationale Solidarität ist unerlässlich, um die anhaltenden humanitären Bedürfnisse zu bewältigen. Das neue Hilfspaket der EU unterstreicht unser Engagement für die am stärksten gefährdeten Flüchtlinge und ihre Aufnahmegemeinschaften in Bangladesch als von Konflikten betroffene Bevölkerung in Myanmar."

Mit diesen zusätzlichen Mitteln beläuft sich die humanitäre Hilfe der EU und die Unterstützung der Katastrophenvorsorge in Bangladesch in diesem Jahr auf über 41 Millionen Euro, wobei der Schwerpunkt auf der Deckung der dringendsten Bedürfnisse der Rohingyas und ihrer Aufnahmegemeinschaften im Land liegt. In Myanmar belaufen sich die EU-Mittel für humanitäre Hilfe jetzt auf insgesamt über 27 Millionen Euro, um auf den gestiegenen Bedarf seit der Machtübernahme durch das Militär zu reagieren.  

Hintergrund  

In Bangladesch, leben über 919,000 Rohingya-Flüchtlinge unter prekären und sich verschlechternden Bedingungen, von denen die meisten in überfüllten Flüchtlingslagern von Cox's Bazar leben. Etwa 27,000 Flüchtlinge wurden auf die Insel Bhasan Char umgesiedelt. Lücken in der humanitären Versorgung wirken sich dramatisch aus, da Rohingya-Flüchtlinge weiterhin vollständig auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. In Myanmar, ist die Zahl der Menschen, die humanitäre Hilfe benötigen, seit 1 stark von 14.4 Million auf 2021 Millionen Menschen gestiegen, und derzeit werden im Land 936 700 Binnenvertriebene gemeldet, während der humanitäre Zugang zunehmend eingeschränkt wird.

Die EU unterstützt die Menschen in Bangladesch (seit 2002) und Myanmar (seit 1994) aktiv mit einem starken Fokus auf Katastrophenvorsorge und Notfallmaßnahmen, leistet lebensrettende Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge und finanziert Nothilfe für Menschen, die von Naturgefahren betroffen sind.

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Informationsblatt: Bangladesch

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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