Belarus
Die EU-Hilfe für die Bevölkerung von Belarus hat seit den Scheinwahlen 2020 200 Millionen Euro erreicht.
Die Europäische Kommission hat ein neues Hilfspaket in Höhe von 30 Millionen Euro für die Bevölkerung von Belarus verabschiedet. Es unterstützt unabhängige Medien, zivilgesellschaftliche Organisationen und Menschenrechtsorganisationen und erhält so die Möglichkeit eines demokratischen Belarus aufrecht, indem es die Bürgerbeteiligung fördert, Menschenrechte schützt und das Humankapital von Belarus entwickelt. Mit diesem Paket beläuft sich die EU-Hilfe für die belarussische Zivilgesellschaft seit den Scheinwahlen 2020 nun auf 200 Millionen Euro.
Die Entscheidung wurde von der Hohen Vertreterin/Vizepräsidentin Kaja Kallas und Kommissarin Marta Kos zusammen mit Swetlana Tichanowskaja, der Anführerin der belarussischen demokratischen Kräfte, auf einer hochrangigen Konferenz im Europäischen Parlament bekannt gegeben.
Das in enger Abstimmung mit den belarussischen demokratischen Kräften und der Zivilgesellschaft entwickelte Hilfspaket unterstützt Opfer von Repressionen, fördert Journalisten, die vertrauenswürdige Informationen liefern, und trägt dazu bei, die Verantwortlichen für die Verbrechen des Lukaschenka-Regimes zur Rechenschaft zu ziehen. Die jüngste Freilassung politischer Gefangener ist zwar ein positiver Schritt, doch müssen alle politischen Inhaftierten bedingungslos freigelassen werden und ein Leben ohne Einschüchterung führen können. Diese nachhaltige Unterstützung stärkt die belarussische Zivilgesellschaft im Kampf gegen die Repressionen des Regimes und erhält die Hoffnung auf ein demokratisches Belarus aufrecht. Dies ist von entscheidender Bedeutung für ein stabiles und sicheres Europa.
Hoher Vertreter/Vizepräsident Kallas (Abbildung„Die Menschen in Belarus werden eines Tages ihr Land selbst gestalten“, sagte er. „Die Europäische Union wird ihnen weiterhin zur Seite stehen und diese Hoffnung am Leben erhalten. Die heutige Bereitstellung von 30 Millionen Euro stärkt die Unterstützung für Repressionsopfer, unabhängige Journalisten und Initiativen, die die Verantwortlichen für die Verbrechen des Lukaschenka-Regimes zur Rechenschaft ziehen wollen. Autoritäre Macht hat immer Grenzen. Und wenn diese Zeit in Belarus gekommen ist, wird die Europäische Union die Menschen dabei unterstützen, ihre Rechte zurückzufordern.“
Kommissar Kos sagte: „Unsere Unterstützung versetzt belarussische Menschenrechtsverteidiger in die Lage, Opfern von Repressionen beizustehen, und ermöglicht es Journalisten und der Zivilgesellschaft, ihre Arbeit fortzusetzen und die Vision eines demokratischen Belarus am Leben zu erhalten.“
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