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Belarus

Weißrussland: EU stellt 700,000 Euro humanitäre Hilfe für schutzbedürftige Menschen bereit, die an der Grenze gestrandet sind

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Als Reaktion auf einen Einspruch hat die Europäische Kommission der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) 200,000 € an humanitären Mitteln bereitgestellt. Die Finanzierung ist Teil des Gesamtbeitrags der EU zum Katastrophenhilfe-Notfonds, der von der IFRC verwaltet wird. Diese sofortige EU-Finanzierung wird die IFRC und ihre nationale Gesellschaft, das weißrussische Rote Kreuz, bei der Bereitstellung dringend benötigter Hilfsgüter unterstützen, darunter Lebensmittel, Hygienesets, Decken und Erste-Hilfe-Sets. Die EU hat weitere 500,000 EUR an humanitären Mitteln mobilisiert und steht derzeit mit ihren humanitären Partnerorganisationen in Kontakt, um die Mittel umzusetzen.

Der für Krisenmanagement zuständige Kommissar Janez Lenarčič erklärte: „Die EU unterstützt ihre humanitären Partner dabei, das Leiden der an der Grenze und in anderen Teilen Weißrusslands gestrandeten Menschen zu lindern. Ich fordere den kontinuierlichen Zugang humanitärer Organisationen von beiden Seiten, um diese große Gruppe von Flüchtlingen und Migranten zu erreichen, um ihnen dringende Hilfe zu leisten.“

Die Europäische Kommission ist bereit, als Reaktion auf eindeutig festgestellten humanitären Bedarf zusätzliche humanitäre Mittel bereitzustellen, sollte der Zugang für humanitäre Partnerorganisationen in Belarus weiter verbessert werden. Die gesamte humanitäre Hilfe der EU basiert auf internationalen humanitären Grundsätzen. Die EU leistet den von menschengemachten und Naturkatastrophen betroffenen Menschen bedarfsgerechte humanitäre Hilfe, wobei den am stärksten gefährdeten Opfern besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Hilfe wird den betroffenen Bevölkerungsgruppen unabhängig von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Geschlecht, Alter, Nationalität oder politischer Zugehörigkeit unparteiisch zugeleitet.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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