Baltikum
Einigung über Fangmöglichkeiten für die Ostsee im Jahr 2026 erzielt
Der Rat der Europäischen Union erzielte eine politische Einigung über die Fischereimöglichkeiten in der Ostsee für das Jahr 2026, im Anschluss an Vorschlag der Kommission im August dieses Jahres gemacht.
- Für östlichen und westlichen KabeljauDer Rat hat beschlossen, nur die zulässigen Gesamtfangmengen (TACs) für Beifang festzulegen, sodass die Fischerei auf unbeabsichtigte Beifänge beschränkt bleibt, während gleichzeitig auf andere Arten gefischt wird.
- Westlicher Ostseehering wird im Prinzip auch eine TAC nur für Beifang haben, aber der Rat behielt sich eine Ausnahme für kleine Küstenfischer vor.
- Lachsfänge Im Hauptbecken sind die Beifänge ebenfalls auf solche beschränkt, außer im Sommer in den Küstengebieten der Ålandsee und des Bottnischen Meerbusens.
- Das Abkommen erlaubt Erhöhungen der Fangmengen von Sprotte (+ 45%), Mittelbaltischer Hering (+ 15%) und Lachs aus dem Finnischen Meerbusen (+ 1%).
- Auf der anderen Seite, Lachse aus dem Hauptbecken (-27%), Rigaer Hering (-17%) und Scholle (-3%) Rückgang, und für Bottnischer Hering Der Rat legte einen vorsichtigen vorläufigen TAC bis Ende Oktober 2026 fest.
Der Rat folgte dem Vorschlag der Kommission in einigen Punkten.Die Kommission ist jedoch besorgt, dass einige Elemente des Abkommens weniger geeignet sind, zur Erholung der Fischereien beizutragen, deren wirtschaftliche Aktivitäten auf die Erholung bestimmter Fischbestände angewiesen sind, als der Kommissionsvorschlag. Dies gilt insbesondere für die zulässigen Gesamtfangmengen (TACs) für Bottnischen und Mittelosteichelhering sowie für die fortgesetzte gezielte kommerzielle Fischerei auf Westosteichelhering und die Freizeitfischerei auf Lachs im Hauptbecken.
Insgesamt führt der desolate Umweltzustand der Ostsee zu der dringenden Notwendigkeit Die EU-Gesetzgebung muss vollständig umgesetzt werden. auf allen Ebenen wirksam vorzugehen und einen Wiederaufbauprozess zu ermöglichen. Die Zusage der Kommission und der baltischen Mitgliedstaaten, eine konkrete wissenschaftliche Beratung zu Wiederaufbaustrategien einzuholen, wird einen systematischen Ansatz in diese Richtung einleiten.
Mehr Infos
Einigung des Rates über Fangquoten für die Ostsee ab 2026
Vorschlag der Kommission für die Fischereimöglichkeiten in der Ostsee im Jahr 2026
Übersicht über TAC-Änderungen 2025-2026
| Vorschlag der Kommission | Ratsvereinbarung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| NameLateinischer Name | ICES-FISCHEREIZONEN | TACs 2025 | 2026 | 2026 | TACs 2026 | Variation |
| in Tonnen | in Tonnen | Variation | in Tonnen | in% | ||
| Bottnischer HeringClupeaharengus | Ostsee-Unterteilungen 30-31 | 66,446 | 25,560 | -62 % | 39,108 * | -41 % |
| Westlicher HeringClupeaharengus | Ostsee-Unterteilungen 22-24 | 788 (von-(nur Fang) | 394 (nur Beifang) | -50 % | 788 (nur Beifang) | 0% |
| ZentralherringClupeaharengus | Ostsee-Unterteilungen 25-27, 28.2, 29, 32 | 83,881 | 83,881 | 0% | 96,463 | + 15% |
| Rigaer HeringClupeaharengus | Ostsee-Unterteilung 28.1 | 41,635 | 34,367 | -17 % | 34,367 | -17 % |
| Östlicher KabeljauGadus morhua | Ostsee-Unterteilungen 25-32 | 430 (von-(nur Fang) | 159 (nur Beifang) | -63 % | 430 (nur Beifang) | 0% |
| Westlicher KabeljauGadus morhua | Ostsee-Unterteilungen 22-24 | 266 (von-(nur Fang) | 42 (nur Beifang) | -84 % | 266 (nur Beifang) | 0% |
| SchollePleuronectes platessa | Ostsee-Unterteilungen 22-32 | 11,313 | 10,973 | -3 % | 10,973 | -3 % |
| Lachs im HauptbeckenSalmo Salar | Ostsee-Unterteilungen 22-31 | 34,787Proben | 25,537 Exemplare (nur Beifang) | -27 % | 25,537Exemplare (nur Beifang) | -27 % |
| Lachs aus dem Finnischen MeerbusenSalmo Salar | Ostsee-Unterteilung 32 | 8,117Proben | 10,232 Exemplare | + 1% | 10,232Proben | + 1% |
| SprotteSprattus Sprössling | Ostsee-Unterteilungen 22-32 | 139,500 | 139,500 | 0% | 201,975 | + 45% |
* Die Fischerei ist nur vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2026 erlaubt.
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