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Holländischer Hacker hat praktisch alle persönlichen Daten von Österreichern erbeutet, sagt die Polizei

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Die Polizei des Alpenstaates Österreich teilte am Mittwoch (25. Jänner) mit, dass ein niederländischer Hacker im November festgenommen worden war und den vollständigen Namen, die Adresse und das Geburtsdatum fast aller österreichischen Staatsbürger zum Verkauf angeboten hatte.

Im Mai 2020 bot ein anonymer Benutzer, vermutlich der Hacker, die Daten in einem Online-Forum an. Er behauptete, die Daten seien „der vollständige Name, das Geschlecht, die vollständige Adresse und das Geburtsdatum von vermutlich allen Bürgern“ in Österreich. Die Polizei gab außerdem an, die Echtheit der Aussage bestätigt zu haben.

Nach Angaben der Polizei enthielt der Fund fast neun Millionen Datensätze. Die Bevölkerung Österreichs ist ungefähr 9.1 Millionen. Die österreichische Polizei erklärte, der Hacker habe auch „ähnliche Datensätze“ aus Italien und Kolumbien, nannte aber keine weiteren Details.

Österreichische Daten werden auch als Registrierungsdaten bezeichnet. Grundlegende Informationen wie die aktuelle Adresse müssen den Behörden mitgeteilt werden.

„Da diese Daten im Internet frei verfügbar waren, muss unbedingt davon ausgegangen werden, dass sich diese Registrierungsdaten ganz oder teilweise unwiderruflich in kriminelle Hände befinden“, so die Polizei. Sie sagten auch, dass nicht identifizierte Personen für die Daten bezahlt hätten.

Die österreichische Polizei bestätigte, dass der 25-jährige Verdächtige in Amsterdam festgenommen wurde. Er war den internationalen Strafverfolgungsbehörden bekannt und wird derzeit von der niederländischen Polizei und den Justizbehörden untersucht. Laut einem Sprecher wurde die Erklärung nicht veröffentlicht, um diese Untersuchungen zu behindern.

Die Folgen der Datensicherheit der Österreicher wurden von der Polizei nicht erläutert.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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