Angola
Eine im Frieden geschmiedete Partnerschaft: Haim Taib wird für jahrzehntelangen Einsatz beim Aufbau der Zukunft Angolas geehrt.
Angola feiert ein halbes Jahrhundert Unabhängigkeit und würdigt die Visionäre, die Jahrzehnte der Not in Fortschritt verwandelt haben. Zu den Geehrten gehört Haim Taib, Gründer und Präsident der Menomadin- und Mitrelli-Gruppe, dem Präsident João Lourenço die nationale Friedens- und Entwicklungsmedaille (Classe Paz e Desenvolvimento) verlieh. Diese Auszeichnung würdigt die über 30-jährige Partnerschaft, die maßgeblich zur Entwicklung der modernen Wirtschaft und des sozialen Wandels des Landes beigetragen hat.
Als Taib 1991 nach Angola kam, war das Land noch immer vom Bürgerkrieg gezeichnet. Anstatt sich abzuwenden, investierte er in dessen Potenzial, geleitet von der Überzeugung, dass Frieden die Grundlage für Fortschritt sei. In jenen schwierigen Jahren mobilisierte er finanzielle und personelle Ressourcen und arbeitete mit lokalen Partnern zusammen, um Chancen zu schaffen, die später zu Vorbildern für nachhaltige Entwicklung werden sollten.
Eines der beispielhaftesten Beispiele ist Aldeia Nova, ein Netzwerk autarker Landwirtschaftsgemeinschaften, das nach dem Krieg gegründet wurde. Durch die Zusammenführung von Menschen ehemaliger Konfliktparteien wurde das Projekt zu einem lebendigen Beispiel für Versöhnung – es veränderte die Nahrungsmittelproduktion und sicherte den Lebensgrundlagen der Menschen. Es legte zudem den Grundstein für Taibs langfristiges Engagement für ein inklusives Wachstum in Angola.
Durch sein Unternehmensnetzwerk aus Mitrelli, Luminar, Menomadin und JETA trieb Taib nationale Projekte in den Bereichen Wasser, Ernährungssicherheit, Energie und Wohnungsbau voran und dehnte sein Engagement später auf Bildung, Gesundheitswesen und Technologie aus. Initiativen wie … Wasser für alleNeue Krankenhäuser, Gründerzentren und Berufsschulen schufen die Infrastruktur und die notwendigen Kompetenzen für langfristigen Wohlstand. Neuere Projekte, darunter neue Wohnzentren und ein Wissenschaftszentrum, unterstreichen seine Vision, Innovation mit sozialer Wirkung zu verbinden.
Im Jahr 2025 begann für Taib und die angolanische Regierung ein neues Kapitel in ihrer langjährigen Partnerschaft mit der Lobito Corridor Impact Development (LCID) Plattform. Diese Initiative mit einem Budget von 1 Milliarde US-Dollar wurde gemeinsam mit dem angolanischen Staatsfonds ins Leben gerufen. Die Plattform verbindet privates Kapital mit öffentlichen Zielen, um Investitionen in Infrastruktur, Handel, Landwirtschaft und Bildung in Angola, der Demokratischen Republik Kongo und Sambia zu ermöglichen und so das regionale Wachstum durch Zusammenarbeit zu fördern.
Mit über 100 Projekten hat Taib durch seine Initiativen Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen und Millionen von Menschen Zugang zu Strom, Wasser und Wohnraum ermöglicht. Sein philanthropisches Engagement setzt er durch die Fundação Arte e Cultura fort, die junge Angolaner durch Kunst, Bildung und Kultur fördert.
Taib nahm die Auszeichnung entgegen und sagte: „Diese Anerkennung gebührt ebenso dem angolanischen Volk wie mir. Sie ist ein Beweis für unseren gemeinsamen Glauben, dass Menschen, wenn sie träumen können, auch erschaffen können. Sie können etwas verändern. Sie können ihre Zukunft selbst gestalten.“
Für Taib und seine Partner ist die Medaille mehr als ein Symbol vergangener Erfolge; sie ist eine Erinnerung an ein dauerhaftes Versprechen: Frieden in Fortschritt und Visionen in den Alltag zu verwandeln.
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