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Afrika

Kommission unterstützt Partnerschaft zur Beschleunigung der MPOX-Tests in Afrika

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Die Kommission unterstützt über die Behörde für gesundheitliche Notfallvorsorge und -reaktion (HERA) die Partnerschaft zur Beschleunigung der MPOX-Tests in Afrika mit 9.4 Millionen Euro. Dies soll die MPOX-Erkennung und -Überwachung verbessern und gleichzeitig innovative Tests fördern.   

Diese Unterstützung wird außerdem dazu beitragen, mindestens 150,000 Diagnosetests zu beschaffen und 5000 MPOX-Genomsequenzen bereitzustellen, die zum Verständnis der Ausbreitung und Entwicklung des Virus beitragen. Sie wird die lokalen und regionalen Kapazitäten bei Probenentnahme, Transport, Testung und Sequenzierung stärken und groß angelegte Beschaffungsprogramme unterstützen. Wir werden Innovationen fördern, indem wir lokal entwickelte MPOX-Tests und deren klinische Validierung finanzieren.  

Die Mittel werden vom 1. Juni 2025 bis zum 31. Mai 2028 von einem Konsortium unter der Leitung des Africa Centre for Disease Control und der Africa Society for Laboratory Medicine verwaltet.  

Die Kommissarin für Gleichstellung, Vorsorge und Krisenmanagement, Hadja Lahbib (Abbildung) sagte: „Impfstoffe und Therapeutika sind zwar wichtige medizinische Gegenmaßnahmen, doch nur ein ganzheitlicher Ansatz kann einen Ausbruch vollständig eindämmen und beenden. Diagnostik ist unerlässlich für die schnelle Erkennung, Isolierung und frühzeitige Behandlung von Fällen, während Sequenzierungen entscheidend sind, um die virale Entwicklung zu überwachen, die zu schwerwiegenderen, tödlicheren oder infektiöseren Varianten führen kann. Unsere Unterstützung stärkt zudem die Gesundheitssicherheit in der EU und verringert die Risiken der Einschleppung von Fällen und grenzüberschreitender Übertragung. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, die mpox zu bekämpfen und diese grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohung zu reduzieren.“   

Die Finanzierung ist Teil der Unterstützung von HERA für den afrikanischen Kontinent im Hinblick auf den MPOX-Ausbruch 2024–2025, die auch den direkten Kauf und die Spende von 200,000 Impfstoffdosen sowie die Koordinierung der Impfstoffspenden der EU-Mitgliedstaaten in Höhe von über 400,000 Dosen umfasste.

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