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Die EU stellt 45 Millionen Euro zur Unterstützung kleinbäuerlicher Agrarunternehmen im ländlichen #Afrika bereit

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Der Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica, hat Rom zur Einführung des neuen Agri-Business Capital (ABC)-Fonds besucht, der zur Umsetzung der Afrika-Europa-Allianz für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze beitragen wird.

Bei der vom Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) organisierten Auftaktveranstaltung erklärte Kommissar Mimica: „Die EU setzt sich dafür ein, Investitionen in der Agrarindustrie zu fördern, die Lebensgrundlagen zu stärken und nachhaltige Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen, insbesondere in traditionell unterversorgten Gemeinden. Der ABC-Fonds wird uns dabei helfen – deshalb haben wir unsere volle Unterstützung.“

Die EU hat dem Fonds 45 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die luxemburgische Regierung und die Africa Green Revolution Alliance, eine internationale Nichtregierungsorganisation, steuern jeweils 5 Millionen Euro bzw. 5 Millionen US-Dollar bei. Der neue ABC-Fonds, der vom IFAD eingerichtet wurde, richtet sich in erster Linie an einzelne Kleinbauern und Bauernorganisationen und vergibt Kredite zwischen 25,000 und 1 Million US-Dollar (ca. 22,000 bis 885,000 Euro) und verbessert so deren Zugang zu Finanzmitteln. Diese „fehlende Mitte“ hat das Potenzial, profitabel zu sein und die Entwicklung zu beeinflussen, verfügte bisher jedoch nicht über ausreichende Mittel. Der Fonds soll Investitionen von über 200 Millionen Euro mobilisieren und könnte bis zu 700,000 Haushalten in ländlichen Gebieten zugutekommen.

Hintergrund

Der ABC-Fonds ist eine bedeutende Mischfinanzierungsmaßnahme für Agrarinvestitionen in Entwicklungsländern. Er umfasst Direktinvestitionen wie Kleinkredite für kleine und mittlere Unternehmen, Bauernorganisationen und Agrarunternehmer sowie indirekte Investitionen in lokale Finanzinstitute zur späteren Weiterleitung. Er baut auf bestehenden IFAD-Entwicklungsaktivitäten auf, um Chancen zu identifizieren und das Risiko nachfolgender Investitionen zu minimieren. Es wird erwartet, dass der Fonds erhebliche zusätzliche Mittel aus anderen Quellen – sowohl von privaten als auch von Impact-Investoren – akquirieren wird. Der Fonds mit Sitz in Luxemburg nutzt die Expertise eines professionellen Fondsmanagers und bietet technische Unterstützung, die an die Bedürfnisse der Investitionsempfänger angepasst ist.

Aufbauend auf bisherigen Erfahrungen wird das Programm für AKP-Landwirteorganisationen Bauernorganisationen und Genossenschaften stärken, damit diese zum Nutzen ihrer Mitglieder zunehmend direkt auf Kapital zugreifen können. Dadurch werden sie zu einem Schlüsselfaktor bei der Bereitstellung bankfähiger Finanzierungen für den ABC-Fonds und bilden einen weiteren Aspekt der nachhaltigen Investitionen, die die EU fördern möchte.

Mehr Infos

Afrika-Europa-Allianz für nachhaltige Investitionen und Arbeitsplätze

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