#BorderManagement: Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache verstärkt die operative Zusammenarbeit mit #Albanien

| Februar 13, 2018

Auf 12 paraphierten der Kommissar für Migration, Inneres und Bürgerschaft, Dimitris Avramopoulos, und der albanische Innenminister Fatmir Xhafaj den Entwurf eines Statusabkommens über die operative Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache und Albanien.

Sobald das Abkommen in Kraft ist, wird es der Agentur ermöglichen, Unterstützung im Bereich der Verwaltung der Außengrenzen zu leisten, und wird es den Teams der Europäischen Grenz- und Küstenwache-Agentur ermöglichen, im Falle einer plötzlichen Verschiebung der Migrationsströme rasch auf albanischem Hoheitsgebiet eingesetzt zu werden.

Kommissar Avramopoulos sagte: "Ich möchte den albanischen Behörden für die fruchtbaren Verhandlungen und ihr Engagement für eine so rasche Einigung danken. Albanien ist ein Vorreiter in der Region, und das Abkommen wird als Vorbild für ähnliche Vereinbarungen dienen, die wir mit anderen Partnern auf dem westlichen Balkan verhandeln. Durch eine engere Zusammenarbeit zwischen Albanien und der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache können wir schneller und flexibler auf mögliche Migrationsherausforderungen reagieren. Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorn und liegt sowohl im Interesse Albaniens als auch der Europäischen Union. "

Innenminister Xhafaj sagte: "Dies ist ein wichtiges Abkommen, das uns helfen wird, qualifizierte Unterstützung in Bezug auf das Grenzmanagement zu erhalten. Es wird auch Albanien die Möglichkeit geben, von den Projekten zu profitieren, die die Europäische Union während der Umsetzung dieses Abkommens durchführen wird. Dies ist eine gute Gelegenheit für uns, die grenzübergreifende Zusammenarbeit und die Zusammenarbeit mit den EU-Ländern auszuweiten. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um dem albanischen Verhandlungsteam für seine Professionalität bei der Verhandlung und beim Abschluss dieses Abkommens zu danken. Wir werden unverzüglich die erforderlichen Verfahren zur Einleitung der Vertragsumsetzung verfolgen. "

Angekündigt von Präsident Juncker in seiner 2017 - Rede zur Lage der Union und angenommen Die Strategie der Kommission für eine "glaubwürdige Erweiterungsperspektive für ein stärkeres Engagement der EU in den westlichen Balkanländern" hat letzte Woche deutlich gemacht, dass Albanien große Fortschritte auf seinem europäischen Weg und der europäischen Zukunft der Region gemacht hat. Der Entwurf des Abkommens ist die erste Verhandlung zwischen der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache und den Partnern der EU auf dem westlichen Balkan.

Die verstärkte operative Zusammenarbeit zwischen den vorrangigen Drittländern und der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache wird zu einem besseren Management der irregulären Migration beitragen, die Sicherheit an den EU-Außengrenzen weiter verbessern und die Handlungsfähigkeit der Agentur in der unmittelbaren Nachbarschaft der EU stärken. Das Statusabkommen mit Albanien ist ein weiterer Schritt zur vollständigen Operationalisierung der Agentur.

Die Kommission verhandelt derzeit über ähnliche Abkommen mit Serbien und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien und hofft auf einen baldigen Abschluss beider Verhandlungsgruppen. Das Abkommen mit Albanien muss nun von den Mitgliedstaaten gebilligt werden und zu einem späteren Zeitpunkt formell unterzeichnet werden, sobald beide Seiten die erforderlichen rechtlichen Verfahren abgeschlossen haben. Sobald das Abkommen in Kraft getreten ist, kann die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache im Einvernehmen mit den albanischen Behörden und den Behörden dieses EU-Mitglieds operationelle Tätigkeiten durchführen und Teams in den an die EU angrenzenden Regionen Albaniens entsenden Staaten, die an das Einsatzgebiet angrenzen.

Stichworte: , ,

Kategorie: Eine Vorderseite, EU, Europäische Kommission, Welt