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Neuer Schwung für die Entwicklung in Afrika

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Wirtschaftliche, Migrations- und soziale Probleme sowie anhaltende Krisen erfordern neue Antworten und eine bessere Zusammenarbeit zwischen der Afrikanischen Union und der EU.

Um der Zusammenarbeit und der Entwicklung afrikanischer Nationen neue Impulse zu verleihen, empfehlen die Abgeordneten eine neue EU-Afrika-Strategie, die auch auf die Stärkung der Widerstandsfähigkeit afrikanischer Länder abzielt, in einer am Donnerstag angenommenen Resolution.

Ihre wichtigsten Vorschläge sind:

  • Einen offenen Dialog über die Förderung von guter Regierungsführung, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und Korruptionsbekämpfung etablieren, aber Entwicklungshilfe an die strikte Einhaltung dieser Aspekte knüpfen;
  • die europäischen Friedens- und Sicherheitsmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit afrikanischen und internationalen Partnern verstärken;
  • Bereitstellung umfangreicherer europäischer Hilfe für nachhaltige Landwirtschaft, Kleinbauern, nationale Bildungssysteme und die Bekämpfung des Klimawandels, und;
  • einen intensiven Dialog zwischen der EU und der Afrikanischen Union beginnen, bevor 2018 die Verhandlungen über die beiden globalen UN-Pakte zu Migration und Flüchtlingen beginnen.

In erster Linie müssen die Mitgliedsstaaten ihre Versprechen einhalten, eine zu finanzieren EU-Treuhandfonds Förderung von Wachstum und Schaffung von Arbeitsplätzen und sollte davon absehen, Entwicklungshilfe von der Zusammenarbeit in Migrationsfragen abhängig zu machen.

Die nichtlegislative Resolution wurde mit 419 Stimmen bei 97 Gegenstimmen und 85 Enthaltungen angenommen.

Berichterstatter Maurice Ponga (EVP, FR) sagte: „Die Stärkung der EU-Afrika-Partnerschaft wird zur Entwicklung beider Kontinente beitragen und dazu beitragen, die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.“ Die EU leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung, zum Handel und zur Sicherheit Afrikas, muss jedoch weiterhin investieren, insbesondere in die Bildung, um den jüngeren Generationen Perspektiven zu bieten. Unsere Zukunft ist miteinander verknüpft, daher müssen wir gemeinsam handeln.“

Schnelle Fakten

Im Juli, Parlament gab grünes Licht für einen EU-Investitionsplan Es geht darum, die Ursachen der Migration in Afrika zu bekämpfen, warnte jedoch davor, dass Hilfsgelder die Entwicklung fördern und nicht dazu verwendet werden dürfen, Flüchtlinge zu stoppen.

A hochrangige Konferenz zu AfrikaDie vom Europäischen Parlament ausgerichtete Konferenz findet am 22. November im Vorfeld der Konferenz in Brüssel statt Afrika-EU-Gipfel Ende November in Abidjan, Elfenbeinküste.

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