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Afrika

EU schlägt verstärkte Partnerschaft mit #Africa auf Frieden, Sicherheit und die Schaffung von Arbeitsplätzen

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Die Europäische Kommission und die Hohe Vertreterin/Vizepräsidentin haben heute (4. Mai) die politischen Prioritäten der EU und konkrete Vorschläge für eine stärkere strategische Partnerschaft mit Afrika dargelegt.

Die Europäische Kommission und der Hohe Vertreter / Vizepräsident präsentieren heute (4. Mai) einen neu belebten Rahmen für gemeinsame Maßnahmen, um eine stärkere strategische Partnerschaft zwischen Europa und Afrika für mehr Wohlstand und Stabilität auf beiden Kontinenten aufzubauen. In der Mitteilung werden innovative Vorschläge in einer Reihe von Schlüsselbereichen wie Frieden und Sicherheit, Migration, Schaffung von Arbeitsplätzen oder Energie vorgestellt, die auf den von den afrikanischen Ländern festgelegten Prioritäten beruhen und die bestehende fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den beiden Kontinenten verstärken. Dies steht vor dem Afrika-EU-Gipfel im November dieses Jahres, bei dem ein besonderer Schwerpunkt auf die Jugend gelegt wird.

Bei dieser Gelegenheit hilft der Hohe Vertreter / Vizepräsident: 2017 ist das Jahr für neuen Schwung in der Partnerschaft zwischen Europa und Afrika: Jedes Hindernis, dem wir gegenüberstehen, ist eine gemeinsame Herausforderung, und Afrikas Hoffnung ist unsere Hoffnung. Ein starkes Afrika ist wichtig für Europa; unsere Freundschaft ist wichtig für unsere Völker. Nur durch gemeinsame Kräfte und partnerschaftliche Zusammenarbeit können wir unserer Jugend eine hoffnungsvollere und friedlichere Zukunft bieten. Heute schauen wir nicht nur darauf, was wir für Afrika tun können, sondern was wir gemeinsam mit Afrika erreichen können.  

Neven Mimica, Kommissar für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, fügte hinzu: Wir schlagen verschiedene Ideen und konkrete Maßnahmen vor, wie wir unsere Prioritäten für die kommenden Jahre in die Tat umsetzen können, insbesondere um das Wachstum zu fördern und mehr Arbeitsplätze, insbesondere für junge Menschen, zu schaffen. Wir haben ein solides Angebot auf dem Tisch und wollen es nun mit den EU-Mitgliedstaaten und den afrikanischen Partnern weiter erörtern, damit es konkret und sichtbar wird. Mehr denn je müssen die Bürger auf beiden Seiten des Mittelmeers erkennen, dass die strategische Partnerschaft zwischen Afrika und Europa eine Realität ist, die über Worte hinausgeht."

Der heutige (4. Mai) Vorschlag nennt drei Ziele für den Aufbau einer Allianz zwischen der EU und Afrika zur Bewältigung gemeinsamer globaler und regionaler Herausforderungen:

??- ein Stärkeres gegenseitiges Engagement und verstärkte Zusammenarbeit bilateral und auf internationaler Ebene, basierend auf gemeinsamen Werten und gemeinsamen Interessen,

??- Sicherheitdienstan Land und auf See und die Kampf gegen grenzüberschreitende Bedrohungen

??- nachhaltige und integrative wirtschaftliche Entwicklung in Afrika, um die Arbeitsplätze zu schaffen, die der Kontinent braucht.

Konkrete Maßnahmen werden um zwei Hauptstränge vorgeschlagen.

Der erste zielt darauf ab, zu erreichen widerstandsfähigere Staaten und Gesellschaftendurch engere Zusammenarbeit und Maßnahmen zur Verhinderung von Konflikten das Konfliktmanagement verbessern; Stärkung der Governance-Systeme und Verwaltung von Migration und Mobilität.

Der zweite Strang wird darauf abzielen mehr und bessere Arbeitsplätze schaffen, insbesondere für Jugendliche. Es werden konkrete Vorschläge zur Gewinnung verantwortungsbewusster und nachhaltiger Investitionen erarbeitet, beispielsweise mit dem kürzlich vorgeschlagenen Externer InvestitionsplanEs wird erwartet, dass private Investitionen in Höhe von bis zu 44 Mrd. EUR wirksam werden. Weitere Vorschläge betreffen die Zusammenarbeit in den Bereichen erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Agrarindustrie und blaue Wirtschaft sowie die Förderung von Wissen und Fähigkeiten. Die Kommission schlägt beispielsweise vor, eine afrikanische Jugendeinrichtung einzurichten, die den Anwendungsbereich von Erasmus + erweitert, oder die digitale Innovation in Afrika zu unterstützen.

Die gemeinsame Mitteilung wird nun dem Rat und dem Europäischen Parlament vorgelegt.

Heute (4. Mai) hat die Kommission auch präsentierte seinen Digital4Development-AnsatzDarlegung von Ideen zur Förderung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Entwicklungsländern und zur Einbeziehung der Digitalisierung in die EU-Entwicklungspolitik.

Hintergrund:

Die EU ist Afrikas engster Nachbar und wichtigster Partner. Sie ist Afrikas wichtigster ausländischer Investor, wichtigster Handelspartner (sie bietet freien Zugang zum EU-Markt über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA), Freihandelsabkommen und die Initiative „Alles außer Waffen“), ein wichtiger Sicherheitsgarant (allein über die Afrikanische Friedensfazilität hat die EU seit 2 erhebliche Mittel in Höhe von über 2004 Milliarden Euro bereitgestellt) und die wichtigste Quelle für Überweisungen und öffentliche Entwicklungshilfe (21 Milliarden Euro im Jahr 2015). Ein immer engeres Netz menschlicher Kontakte und Austausch stärkt die Bindungen zwischen den Völkern.

Die heute dargelegten politischen Prioritäten und ersten konkreten Initiativen, die mit den EU-Mitgliedstaaten koordiniert und umgesetzt und gemeinsam mit den afrikanischen Partnern weiterentwickelt werden sollen, sind eine Reaktion auf Afrikas eigene Agenda 2063 und bauen auf der Globalen Strategie der EU für die Außen- und Sicherheitspolitik auf.

Weitere Informationen:

Gemeinsame Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat für neue Impulse der Afrika-EU-Partnerschaft

Fragen und Antworten zur gemeinsamen Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat für neue Impulse der Partnerschaft zwischen Afrika und der EU

Thematische Factsheets im Zusammenhang mit der gemeinsamen Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat für neue Impulse der Afrika-EU-Partnerschaft

 

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