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Brexit

#Boris Johnson: „Wir werden unsere führende Rolle in der europäischen Zusammenarbeit auf keinen Fall aufgeben“

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o-BORIS-JOHNSON-facebookDer britische Außenminister Boris Johnson (im Bild) nimmt am 18. Juli an seinem ersten Außenministerrat in Brüssel teil. Zu den jüngsten Ereignissen in Nizza und der Türkei wurde eine bereits geladene Tagesordnung hinzugefügt. Johnson wird vom französischen Außenminister Jean-Marc Ayrault beschuldigt, die britische Öffentlichkeit angelogen zu haben und nach der Abstimmung des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier zum Cricket-Spielen abgehauen zu sein. Es ist unwahrscheinlich, dass er positiv aufgenommen wird.

Vor der Haustür erklärte Johnson, dass das Vereinigte Königreich dem Willen des Volkes Taten folgen und die Europäische Union verlassen werde. Diese Aussage wurde seltsamerweise mit seiner Behauptung kontrastiert, dass dies „in keiner Weise bedeuten würde, dass wir Europa verlassen“. Um diesen Punkt zu unterstreichen, sagte er weiter: „Wir werden keineswegs unsere führende Rolle in der europäischen Zusammenarbeit und Beteiligung aller Art aufgeben.“ Es stellt sich jedoch die Frage, warum Johnson die „Leave“-Kampagne unterstützt hat.

„Wir werden auf keinen Fall unsere führende Rolle in der europäischen Zusammenarbeit aufgeben“, sagte der britische Außenminister Boris Johnson.

Ein Grande der Tory-Partei, Nicholas Soames, sagte, Johnson habe ihm gesagt, er sei „kein Außenseiter“, das heißt, er unterstütze den Austritt aus der EU nicht; Er deutete an, dass Johnsons Unterstützung für „Leave“ ein zynischer Versuch sei, sich als nächster Premierminister zu positionieren, sobald Cameron zurückgetreten sei. Dieser Plan ging nach hinten los; Allerdings wurde ihm eine der prestigeträchtigsten Rollen in der May-Regierung zugesprochen.

Es wird interessant sein zu sehen, ob seine Ministerkollegen der Meinung sind, dass das Vereinigte Königreich weiterhin eine führende Rolle in der Außenpolitik übernehmen kann. Das Vereinigte Königreich bleibt in der NATO und behält seinen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Angesichts der Rolle der NATO in der Flüchtlings- und Migrantenkrise und eines in weitere Instabilität geratenen Nahen Ostens könnte das Vereinigte Königreich weiterhin eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Ziele der EU-27 spielen.

Johnsons Mangel an Diplomatie ist es gut dokumentiert; when the EU’s High Representative and Vice-President Federica Mogherini was asked this morning (18 July)  if it would be awkward to welcome someone who said that the EU shares ambitions with Hitler to create a European superstate she replied that she had had a very positive exchange and that she welcomed him into the ‘family’.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.

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