China
Die EU und China führen vor dem Besuch von Präsident Xi Jinping in Brüssel Investitionsgespräche
Am Vorabend des ersten Besuchs eines chinesischen Präsidenten bei den europäischen Institutionen werden die EU und China am 24. und 25. März in Brüssel ihre zweite Gesprächsrunde über ein Investitionsabkommen zwischen der EU und China abhalten. Der Besuch von Präsident Xi Jinping am 31. März wird voraussichtlich einen Anstoß für die Verhandlungen geben.
Unter gebührender Berücksichtigung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung wird erwartet, dass das geplante Investitionsabkommen die bilateralen Investitionsströme durch die Öffnung der Märkte sowie durch die Schaffung eines Rechtsrahmens für den Investitionsschutz ankurbelt, um die Rechtssicherheit und Vorhersehbarkeit für langfristige Investitionsbeziehungen zwischen den USA zu verbessern EU und China.
Für die EU ist ein Investitionsabkommen mit China ein wichtiger Baustein für engere Handels- und Investitionsbeziehungen zwischen den beiden Volkswirtschaften. Eine der Prioritäten der EU in den Verhandlungen wird der Abbau von Hindernissen für EU-Investoren auf dem chinesischen Markt sein. Die zweitägigen Gespräche sollen weitere Fortschritte bei der Klärung der jeweiligen Ansätze beider Seiten zu zentralen Elementen eines Abkommens erzielen.
„Investitionen sind einer der wichtigsten Motoren jeder Wirtschaft und tragen maßgeblich zu Wachstum und Arbeitsplätzen bei“, sagte Handelskommissar Karel De Gucht. „Der Abschluss eines ehrgeizigen Investitionsabkommens mit China ist nicht nur ein wichtiger Schritt für einen besseren Marktzugang und Investorenschutz, sondern stärkt auch unsere Handelsbeziehungen mit China insgesamt.“
Die Verhandlungen finden vor dem Hintergrund der Wirtschaftsreformen in China statt, die den Märkten eine entscheidende Rolle einräumen. Dazu gehört die Entscheidung, Chinas Wirtschaft weiter für ausländische Investoren zu öffnen, um Innovation und Wettbewerbsfähigkeit durch die Ansiedlung fortschrittlicherer Industrien und Dienstleistungen auf dem chinesischen Festland zu steigern.
Hintergrund
Auf dem EU-China-Gipfel im Februar 2012 wurde eine Einigung über die Aufnahme von Verhandlungen über ein Investitionsabkommen erzielt. Im Oktober letzten Jahres verabschiedeten die Mitgliedstaaten die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Verhandlungsrichtlinien, und am 21. November wurde die Aufnahme von Verhandlungen am 16. November angekündigt EU-China-Gipfel.
China ist der größte Importeur der EU und hat sich zudem zu einem der am schnellsten wachsenden Exportmärkte der EU entwickelt. Der Warenaustausch zwischen China und Europa beläuft sich mittlerweile auf weit über eine Milliarde Euro pro Tag.
Die Importe der EU aus China bestehen vor allem aus Industrie- und Konsumgütern. Der bilaterale Dienstleistungshandel macht lediglich ein Zehntel des gesamten Warenhandels aus. Von den EU-Exporten nach China sind lediglich 20 % Dienstleistungen.
Die Investitionsströme weisen ein großes ungenutztes Potenzial auf, insbesondere angesichts der Größe der beiden jeweiligen Volkswirtschaften. China macht nur 2-3% der gesamten europäischen Investitionen im Ausland aus, während die chinesischen Investitionen in Europa steigen, jedoch von einer noch niedrigeren Basis aus. Das umfassende Investitionsabkommen zwischen der EU und China zielt darauf ab, dieses Potenzial zum Nutzen beider Seiten auszuschöpfen.
Mehr Infos
Pressemitteilung: EU und China beginnen am 20. Januar 2014 mit Investitionsgesprächen
Zu den Handels- und Investitionsbeziehungen der EU mit China
Teile diesen Artikel:
EU Reporter veröffentlicht Artikel aus verschiedenen externen Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen entsprechen nicht unbedingt denen von EU Reporter. Bitte lesen Sie den vollständigen Inhalt von EU Reporter. Veröffentlichungsbedingungen Weitere Informationen: EU Reporter nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug zur Verbesserung der journalistischen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit und gewährleistet gleichzeitig eine strenge menschliche redaktionelle Kontrolle, ethische Standards und Transparenz bei allen KI-gestützten Inhalten. Bitte lesen Sie den vollständigen Bericht von EU Reporter. KI-Richtlinie .
-
ÄgyptenVor 3 TagenKommission stellt Ägypten eine Makrofinanzhilfe in Höhe von 1 Milliarde Euro bereit
-
AserbaidschanVor 3 TagenAserbaidschan gedenkt des 20. Januar
-
DubaiVor 4 TagenAuf ins „glücklichste Land der Welt“
-
AserbaidschanVor 3 TagenAserbaidschans Beitritt zur C6: Eine neue Ära der eurasischen Partnerschaft
