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Xi Jinping: Russland-China-Beziehungen "garantieren Weltfrieden"
Am zweiten Tag seiner Reise nach Moskau sagte Xi Jinping, Chinas Freundschaft mit Russland garantiere „strategisches Gleichgewicht und Frieden“ in der Welt.
Herr Xi hat auf seiner ersten offiziellen Auslandsreise als Vorsitzender bereits Präsident Wladimir Putin getroffen.
Er bezeichnete den russischen Präsidenten als „guten Freund“.
Am Freitag erklärte sich der staatliche russische Energiekonzern Rosneft bereit, seine Öllieferungen nach China zu verdreifachen. Im Gegenzug erhielt das Unternehmen ein Darlehen in Höhe von zwei Milliarden Dollar (2 Milliarden Pfund).
Die beiden Länder haben auch eine vorläufige Vereinbarung für den Bau einer Gaspipeline getroffen, obwohl Analysten sagen, dass sie noch weit davon entfernt sind, Bedingungen zu vereinbaren.
Russland ist einer der größten Energieproduzenten der Welt und China der größte Energieverbraucher der Welt.
Der bilaterale Handel erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert von 88 Milliarden Dollar, doch diese Zahl macht immer noch nur einen Bruchteil des Handels Chinas mit der EU und den USA aus.
In den letzten Jahren waren die beiden Nationen auch in globalen politischen Fragen eng miteinander verbunden.
Sie blockierten Versuche anderer Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, härtere Maßnahmen gegen die syrische Regierung zu genehmigen. Auch hinsichtlich des nordkoreanischen Atomprogramms herrschte zwischen ihnen weitgehend Einigkeit.
Herr Xi sagte den Studenten des Moskauer Staatsinstituts für internationale Beziehungen, dass China sich weiterhin gegen eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder aussprechen werde.
„Wir müssen das Recht jedes Landes der Welt respektieren, seinen Entwicklungsweg unabhängig zu wählen“, sagte er.
„Starke chinesisch-russische Beziehungen auf hoher Ebene entsprechen nicht nur unseren Interessen, sondern dienen auch als wichtige und verlässliche Garantie für ein internationales strategisches Gleichgewicht und Frieden.“
Während des Kalten Krieges waren die beiden Länder, obwohl beide nominell kommunistisch, erbitterte Rivalen.
Doch beide Seiten waren während Xis Besuch voll des gegenseitigen Lobes.
„Wir können bereits jetzt sagen, dass dies ein historischer Besuch mit positiven Ergebnissen ist“, sagte Putin.
Herr Xi wurde letzte Woche als Chinas Präsident bestätigt. Damit endete ein langwieriger Übergangsprozess, in dessen Verlauf er im November 2012 die Führung der Kommunistischen Partei übernahm.
Kommentatoren sagen, er sei viel charismatischer als sein Vorgänger Hu Jintao.
Anna van Densky
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