Kryptowährung (Cryptocurrency)
Bitcoin-Börsenprodukte werden ab sofort an der Londoner Börse gehandelt
Die britische Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) hat grünes Licht für den Handel der ersten Bitcoin-ETPs (Exchange Traded Products) an der Londoner Börse gegeben. Die beiden Vermögensverwalter WisdomTree und 21Shares haben heute Bitcoin-ETPs an der LSE platziert.
Erst letzte Woche hatte die FCA erklärt, dass Bitcoin-ETNs auf den Markt gebracht werden könnten. Damit konnten Emittenten, die auf die behördliche Genehmigung gewartet hatten, Bitcoin-ETNs an die LSE zu bringen, diese noch heute starten.
Alle ETNs bieten Anlegern die Möglichkeit, auf den Bitcoin-Kurs zu wetten. Derzeit besagen die FCA-Regeln, dass nur professionelle Käufer Zugriff darauf haben. Alex Pollak, Leiter Großbritannien bei 21Shares, sagte: „Aber die Aufhebung des Einzelhandelsverbots wird in Großbritannien alles verändern. Derzeit ist der Handel mit Bitcoin- und Ether-ETNs für Privatkunden verboten.“
Der heutige Start ist ein großer Fortschritt sowohl für die Bitcoin-Nutzung als auch für Londons Pläne, ein Zentrum für digitale Vermögenswerte zu werden. In den USA, Europa und Hongkong gibt es bereits kontrollierte Bitcoin-Fonds, was die FCA unter Druck setzt, aufzuholen.
Ophelia Snyder, Mitbegründerin von 21Shares, sagte: „Großbritannien ist einer der tiefsten und liquidesten Kapitalmärkte der Welt.“
Um ihren Markt zu öffnen, geht die FCA schrittweise vor. Professionelle Anleger können jetzt Bitcoin-ETNs an der London Stock Exchange (LSE) kaufen und erhalten damit erstmals kontrollierten Zugang zu Krypto-Assets.
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