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#SOTEU - Europäische Union soll Reformen der WHO und der WTO leiten, damit sie für die heutige Welt geeignet sind
In der heutigen Ansprache (16. September) vor dem Europäischen Parlament (Stand der Europäischen Union) räumte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, ein, dass multilaterale Organisationen reformbedürftig seien, argumentierte jedoch, dass dies eher beabsichtigt sein könne als Zerstörung.
Von der Leyen sagte, dass die EU fest an die Stärke und den Wert der Zusammenarbeit und der internationalen Gremien glaubt und dass nur mit starken Vereinten Nationen langfristige Lösungen für Länder wie Libyen und Syrien gefunden werden könnten. Ebenso wies sie auf die Bedeutung der Weltgesundheitsorganisation für die Vorbereitung und Reaktion auf globale Pandemien oder lokale Ausbrüche hin.
Gleichzeitig räumte sie ein, dass es Probleme mit diesen Organisationen gab, die zu einer schleichenden Lähmung und zu einem Rückzug der Großmächte geführt oder die Institutionen als Geiseln für ihre eigenen Interessen gemacht haben. Sie plädierte für eine Änderung durch Design und nicht für die Zerstörung des internationalen Systems.
Von der Leyen sagte, sie wolle, dass die Europäische Union die Reformen der WHO und der WTO anführe, damit diese für die heutige Welt geeignet seien.
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