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Marokko und Estland sind entschlossen, das Entwicklungspotenzial der bilateralen Beziehungen weiter zu erkunden

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Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für marokkanische Expatriates, Nasser Bourita, und sein estnischer Kollege, Margus Tsahkna, erklärten am Montag in Rabat die Entschlossenheit der beiden Länder, das Entwicklungspotenzial ihrer bilateralen Beziehungen weiter zu erkunden.

„Die beiden Minister begrüßten die Dynamik, die die Beziehungen zwischen Marokko und Estland in den letzten Jahren kennzeichnete, und äußerten ihr gegenseitiges Interesse an einer weiteren Erkundung des Potenzials ihrer bilateralen Zusammenarbeit“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die im Anschluss an ein Treffen zwischen Bourita und Tsahkna veröffentlicht wurde.

In diesem Geiste und mit dem Ziel, die Koordinierung zu stärken und die Häufigkeit des Dialogs zu erhöhen, einigten sie sich darauf, regelmäßige Konsultationen abzuhalten und diese durch die Organisation gegenseitiger hochrangiger Besuche in verschiedenen Sektoren weiter zu unterstützen, heißt es in der Erklärung weiter.

In diesem Zusammenhang bekräftigten Bourita und sein Este ihre feste Entschlossenheit, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen, und vereinbarten, ihre Konsultationen auf Wirtschafts- und Geschäftsgespräche auszuweiten.

Dabei werde man sich auf Mittel und Wege konzentrieren, ein günstigeres Umfeld für gegenseitige Investitionen zu schaffen und die Wirtschaftsakteure beider Länder zu ermutigen, die Chancen, die ihre jeweiligen Volkswirtschaften bieten, voll auszuschöpfen, heißt es in der Erklärung weiter.

In ihren Gesprächen erörterten die Minister mehrere Schlüsselbereiche, in denen eine Zusammenarbeit initiiert oder verstärkt werden könnte. Dazu gehören die See- und Hafeninfrastruktur, Bildung durch Hochschulaustausch und E-Learning, kulturelle Zusammenarbeit, insbesondere in der Filmindustrie, sowie Archive und Museen, Landwirtschaft mit Schwerpunkt auf Düngemitteln und Tourismusentwicklung. Sie sprachen auch rechtliche und gerichtliche Fragen wie Auslieferungsabkommen an.

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In diesem Zusammenhang einigten sich die Minister darauf, Experten aus verschiedenen relevanten Sektoren mit der Überprüfung der bestehenden Abkommen zwischen den beiden Ländern zu beauftragen, um deren wirksame Umsetzung sicherzustellen und bei Bedarf Gespräche über mögliche Bereiche für neue Abkommen zu führen.

Die Minister begrüßten auch die Gründung parlamentarischer Freundschaftsgruppen auf beiden Seiten und erkannten diese Gruppen als wichtige Bestandteile der Förderung der parlamentarischen Zusammenarbeit an. Sie ermutigten diese Gruppen, sich an Aktivitäten zu beteiligen, die menschliche und kulturelle Bindungen fördern und so ein tieferes gegenseitiges Verständnis und Respekt zwischen den beiden Völkern ermöglichen.

In der gemeinsamen Erklärung wird auch betont, dass Marokko und Estland ihre Verpflichtung zur politischen Koordinierung in Angelegenheiten von gemeinsamem Interesse innerhalb internationaler und regionaler Organisationen bekräftigen.

„In diesem Zusammenhang haben beide Seiten ihre Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, sowohl auf bilateraler als auch auf multilateraler Ebene engagierte Partner zu bleiben“, fügt dieselbe Quelle hinzu und betont, dass Estland seine Unterstützung für Marokkos Kandidatur für einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für den Zeitraum 2027-2028 erwägt.

Im Bewusstsein, dass ihr regionales und globales Umfeld mit zahlreichen komplexen Herausforderungen konfrontiert ist, betonten die beiden Länder die dringende Notwendigkeit einer internationalen, regionalen und bilateralen Zusammenarbeit im Kampf gegen hybride Bedrohungen und organisierte Kriminalität.

In diesem Zusammenhang lobte Estland Marokkos unerschütterliches Engagement im Kampf gegen den Terrorismus und seine proaktiven Bemühungen in verschiedenen internationalen Organisationen.

Marokko seinerseits brachte seine Anerkennung für die Leistungen Estlands in den Bereichen Digitalisierung, E-Government und Cybersicherheit zum Ausdruck.

Marokko gratulierte Estland auch zu seinen erfolgreichen Initiativen in dieser Angelegenheit, wie beispielsweise dem „Tallinn-Handbuch zum auf Cyber-Operationen anwendbaren Völkerrecht“. Marokko brachte auch seine Bereitschaft zum Ausdruck, die Einrichtung eines formellen Kooperationsrahmens in Erwägung zu ziehen, mit dem Ziel, Partnerschaften mit interessierten Institutionen beider Seiten zu fördern, zu entwickeln und zu erleichtern.

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