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Kommission blockiert Zusammenschluss südkoreanischer LNG-Reedereigiganten

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Die Europäische Kommission gab am 13. Januar bekannt, dass sie eine Fusion zwischen zwei großen südkoreanischen Schiffsbauern, die Flüssiggastanker bauen, blockiert hat. Die geplante Fusion ist eine von nur zehn, die die Kommission in den letzten zehn Jahren blockiert hat. 

Die Übernahme von Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME) durch Hyundai Heavy Industries Holdings (HHIH) hätte dem neuen Unternehmen einen gemeinsamen Marktanteil von mindestens 60 % beschert, was bedeutet, dass es für die Kunden nur sehr wenige Alternativen gegeben hätte. Unternehmen bieten normalerweise Abhilfemaßnahmen an, um die Wettbewerbsbehörden zu beruhigen, wenn sie mit Bedenken konfrontiert werden. HHH und DSME haben die letzte Frist der Kommission hierfür nicht eingehalten. 

Geschäftsführende Vizepräsidentin Margrethe Vestager (Abbildung), in charge of competition policy, said: “Large LNG vessels are an essential element in the supply chain of liquefied natural gas (LNG) and enable the transport of this source of energy around the globe. LNG contributes to the diversification of Europe’s source of energy and therefore improves energy security. The merger between HHIH and DSME would have led to a dominant position in the global market for the construction of large LNG vessels, for which there is significant demand from European carriers. Given that no remedies were submitted, the merger would have led to fewer suppliers and higher prices for large vessels transporting LNG. This is why we prohibited the merger.”

In den vergangenen zehn Jahren hat die Kommission über 3,000 Fusionen genehmigt. Das Verbot ist erst die zehnte Fusion, die die Kommission im gleichen Zeitraum blockiert hat.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.
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