Armut
Erste EU-Strategie zur Armutsbekämpfung beginnt öffentliche Konsultationsphase
Die Kommission ruft Bürger, Experten und Organisationen dazu auf, die erste EU-Strategie zur Armutsbekämpfung mitzugestalten. Die Strategie, die im nächsten Jahr vorgestellt werden soll, zielt darauf ab, den Menschen, die sie am dringendsten benötigen, grundlegenden Schutz zu bieten und die Ursachen der Armut zu bekämpfen. Sie wird auch eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Europäischen Pfeiler der sozialen Grundrechte, da die EU bestrebt ist, die Zahl der von Armut bedrohten Menschen bis 15 um mindestens 2030 Millionen zu senken.
Soziale Rechte und Kompetenzen, hochwertige Arbeitsplätze und Vorsorge – Exekutiv-Vizepräsidentin Roxana Mînzatu (Abbildung) sagte: „Heute ist in der EU jeder fünfte Erwachsene und jedes vierte Kind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Das ist schlichtweg inakzeptabel. Wir brauchen mutige und entschlossene Maßnahmen, um unsere Ziele für 2030 zu erreichen, und deshalb brauchen wir die EU-Strategie zur Armutsbekämpfung. Wir müssen den Teufelskreis der Armut durchbrechen und eine wohlhabendere, inklusivere Zukunft für alle schaffen. Ich ermutige Bürger, NGOs und alle Beteiligten, sich an dieser Konsultation zu beteiligen. Ihre Ansichten werden uns helfen, eine Strategie zu entwickeln, die den Realitäten und Herausforderungen der Menschen wirklich gerecht wird.“
Die Strategie ist Teil der Umfassenderes Engagement der Kommission zur Bekämpfung der Armut und zur Förderung der sozialen Eingliederung.
Beide öffentliche Konsultation und die Aufforderung zur Beweisaufnahme bleibt 14 Wochen lang bis zum 24. Oktober 2025 geöffnet.
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