Vernetzen Sie sich mit uns

Gehäuse

Jugendvertreter stehen im Mittelpunkt des Wohnungsdialogs

SHARE:

Veröffentlicht

on

Wir nutzen Ihre Anmeldung, um Ihnen Inhalte auf die von Ihnen gewünschte Weise bereitzustellen und um Sie besser zu verstehen. Sie können sich jederzeit abmelden.

Am 27. März traf sich der EU-Kommissar für Energie und Wohnen, Dan Jørgensen, in Brüssel mit Jugendvertretern zu einem Dialog über Wohnungspolitik für junge Menschen. Die Veranstaltung wurde in Partnerschaft mit Generation Climate Europe organisiert. Die Teilnehmer, die aus verschiedenen Bereichen wie Studierendenvertretung, Sozialpolitik, Architektur und Stadtplanung kamen, brachten unterschiedliche, aber dennoch einheitliche Perspektiven ein. 

Die Diskussion offenbarte einen gemeinsamen Standpunkt zwischen dem Kommissar und Jugendvertretern hinsichtlich der vierten Säule des Europäischen Aktionsplans für bezahlbaren Wohnraum. Diese zielt darauf ab, diejenigen zu unterstützen, die am stärksten von der Wohnungskrise betroffen sind. Besonders besorgniserregend war der Ausschluss junger Menschen aus benachteiligten Verhältnissen, die mit Hürden beim Zugang zu Bildung, Ausbildungsplätzen und Beschäftigung konfrontiert sind, was weitreichende wirtschaftliche und soziale Folgen hat. Auch Immobilienspekulation, die Finanzialisierung des Wohnungsmarktes und Mieterrechte wurden als zentrale Themen angesprochen. 

Kommissar Jørgensen bekräftigte die Dringlichkeit, verstärkte Investitionen in Studentenwohnheime durch das InvestEU-Programm und die Paneuropäische Investitionsplattform zu mobilisieren, wie in Maßnahme 9 des Europäischen Plans für bezahlbaren Wohnraum dargelegt. 

Junge Menschen diskutieren mit Kommissar Dan Jørgensen über Wohnen, Jugend, Energie und Armut. Fotos: Climate Generation Europe

Die Teilnehmer forderten die Umsetzung einer Reihe weiterer Maßnahmen des Plans, darunter die Prüfung der Machbarkeit eines Mietgarantiesystems zur Reduzierung oder Abschaffung der Notwendigkeit einer Kaution, ein Pilotprojekt im Rahmen von Erasmus+ für mobile Studierende aus benachteiligten Verhältnissen und innovativere Unterkunftsmodelle für Studierende und junge Menschen sowie gezielte Programme zur Verbesserung ihres Zugangs zu Wohnraum.  

Entscheidend war, dass der Dialog als Ausgangspunkt und nicht als dessen Abschluss verstanden wurde. Die Teilnehmenden erlebten die Energie der europäischen Jugend und die einzigartige Kraft des Kooperationsgeistes der EU. Junge Menschen sitzen mit am Tisch und warten nicht auf Lösungen, sondern gestalten deren Entwicklung aktiv mit. Zusammenfassend brachten die Jugendvertreter die Diskussion klar auf den Punkt: „Die Wohnungskrise wird nicht für uns, sondern mit uns gelöst werden.“  

Teile diesen Artikel:

Teilen:
EU Reporter veröffentlicht Artikel aus verschiedenen externen Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen entsprechen nicht unbedingt denen von EU Reporter. Bitte lesen Sie den vollständigen Inhalt von EU Reporter. Veröffentlichungsbedingungen Weitere Informationen: EU Reporter nutzt künstliche Intelligenz als Werkzeug zur Verbesserung der journalistischen Qualität, Effizienz und Zugänglichkeit und gewährleistet gleichzeitig eine strenge menschliche redaktionelle Kontrolle, ethische Standards und Transparenz bei allen KI-gestützten Inhalten. Bitte lesen Sie den vollständigen Bericht von EU Reporter. KI-Richtlinie .

Trending