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Solidaritätsfonds der Europäischen Union

Fast 21 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds wurden der italienischen Region Marken zur Behebung der durch die schwere Überschwemmung im Jahr 2022 verursachten Schäden zugeteilt

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Die Kommission hat 20.9 Millionen Euro aus dem genehmigt Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF) zur Unterstützung der Region Marken in Italien bei der Bewältigung der umfangreichen Schäden, die durch die Regenfälle und Überschwemmungen im September 2022 verursacht wurden.

Kommissarin für Zusammenhalt und Reformen Elisa Ferreira (Abbildung) sagte: „Der Solidaritätsfonds ist wieder einmal da, um den italienischen Behörden bei der Reparatur, Wiederherstellung und Erholung nach den Überschwemmungen im Jahr 2022 zu helfen. Wir stehen Seite an Seite mit Italien und den italienischen Bürgern.“ Dank der Kohäsionspolitik können wir Ländern helfen, die Auswirkungen beispielloser Klimakrisen zu überwinden – deren Häufigkeit und Schwere zunimmt.“

Die Provinzen Pesaro-Urbino, Ancona und Macerata in der italienischen Region Marken wurden im September 2022 von heftigen Regenfällen heimgesucht, die zu großflächigen Überschwemmungen führten. Die Überschwemmung kostete auf tragische Weise Menschenleben und beschädigte wichtige Infrastruktur sowie öffentliche und private Gebäude. Außerdem traten drei Flüsse über die Ufer und überschwemmten die umliegenden Gebiete. Das gesamte von der Überschwemmung betroffene Gebiet betrug 4044 km2, darstellend 43 % der gesamten Landfläche in der Region.

Am 8. Dezember 2022 erhielt die Kommission einen Antrag Italiens auf finanzielle Unterstützung durch den EUSF, in dem Italien keine Vorauszahlung beantragte. Nachfolgend die Einschätzung der KommissionItalien erhielt 20.9 Millionen Euro.

Der EUSF unterstützt Mitgliedstaaten und Beitrittsländer bei der Bewältigung der finanziellen Belastung, die durch große Naturkatastrophen und Gesundheitsnotfälle verursacht wird. Seit 2002 hat der Fonds über 8.2 Milliarden Euro für 128 Katastrophen (108 Naturkatastrophen und 20 Gesundheitsnotfälle) in 24 Mitgliedstaaten (plus dem Vereinigten Königreich) und drei Beitrittsländern (Albanien, Montenegro und Serbien) mobilisiert.

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EU Reporter veröffentlicht Artikel aus einer Vielzahl externer Quellen, die ein breites Spektrum an Standpunkten zum Ausdruck bringen. Die in diesen Artikeln vertretenen Positionen sind nicht unbedingt die von EU Reporter.
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