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Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften

EU verurteilt Apple zur Zahlung von 13 Milliarden Euro

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Die EU hat Apple nach einem zehnjährigen Rechtsstreit mit der Europäischen Union über steuerliche Vorteile dazu verpflichtet, 13 Milliarden Euro (11 Milliarden Pfund) an Irland zu zahlen.

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) erklärte am Dienstag (10. September), dass Apple zu Unrecht jahrelang von Staatsbeihilfen profitiert habe, die ihm von der irischen Regierung unrechtmäßig in Form von Steuererleichterungen gewährt worden seien.

Nach einer zweijährigen Untersuchung hatte die europäische Wettbewerbshüterin Margrethe Vestager das Unternehmen 2016 dazu verpflichtet, die Geldbuße an Irland zu zahlen. Doch im Jahr 2020, nachdem Apple Berufung eingelegt hatte, hob ein untergeordnetes EU-Gericht die Entscheidung auf.

Da der EuGH das höchste Gericht der EU ist, kann das Urteil nicht angefochten werden und das Geld muss nun an die irische Regierung ausgezahlt werden. Seit 2018 wird es auf einem eingefrorenen Treuhandkonto aufbewahrt.

Das Urteil unterstützt den Steuerangriff von Frau Vestager auf multinationale US-Konzerne, obwohl sie zuvor in einer anderen Angelegenheit, bei der es um Amazon ging, vor dem EuGH keinen Erfolg hatte.

„Im Rechtsmittelverfahren hebt der Gerichtshof das Urteil des Gerichts auf und erlässt ein endgültiges Urteil in der Sache, wobei er die Entscheidung der Kommission bestätigt“, erklärte der EuGH in seiner jüngsten Stellungnahme.

Apple behauptet, dass es auf die entsprechenden US-Gewinne bereits 20 Milliarden Dollar (15 Milliarden Pfund) an Steuern gezahlt habe.

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„In diesem Fall ging es nie darum, wie viel Steuern wir zahlen, sondern an welche Regierung wir sie zahlen müssen“, erklärte ein Apple-Sprecher. Wo auch immer wir tätig sind, zahlen wir stets alle fälligen Steuern, und es gab nie ein Sonderangebot.

„Für Apple ist es eine Ehre, ein weltweit führendes Unternehmen in puncto Innovation und Wachstum zu sein und gleichzeitig in Europa zu den umsatzstärksten Unternehmen der Welt zu gehören. Die Europäische Kommission versucht, die Vorschriften rückwirkend zu ändern und ignoriert dabei die Tatsache, dass unsere Einnahmen bereits der US-amerikanischen Besteuerung unterlagen, wie es das internationale Steuerrecht vorschreibt.“

„Wir sind von der heutigen Entscheidung enttäuscht, da das Gericht zuvor den Sachverhalt geprüft und den Fall kategorisch für nichtig erklärt hatte.“

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