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Verbrechen

Kommission startet Spendenaufruf über 16.5 Millionen Euro zur Zerschlagung krimineller Netzwerke

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Am 21. Mai veröffentlichte die Europäische Kommission eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Kofinanzierung von Projekten mit dem Ziel, Bekämpfung des organisierten Verbrechens und des Drogenhandels als auch MenschenhandelMit einem Budget von 16.55 Millionen Euro unterstützt das Programm Polizeikräfte und Strafverfolgungsbehörden im Allgemeinen, aber auch die Zivilgesellschaft sowie andere öffentliche und private Organisationen, die an der Zerschlagung krimineller Netzwerke und ihrer Geschäftsmodelle arbeiten. Die Antragsfrist läuft vom 21. Mai bis zum 3. September 2026. 

Mit dem Aufruf werden Projekte gefördert, die sich auf die Verbesserung des Lagebildes krimineller Netzwerke, die Erleichterung grenzüberschreitender Ermittlungen und Finanzermittlungen, die Unterstützung von Maßnahmen zur Verbrechensverhütung gegen kriminelle Infiltration sowie die Zerschlagung organisierter krimineller Netzwerke konzentrieren, die in der EU mit Menschenhandel befasst sind.

Die Bekämpfung der organisierten Kriminalität hat für die EU Priorität. Organisierte kriminelle Gruppen stellen eine Bedrohung für Europa dar. Sie greifen zu Gewalt, Korruption und Einschüchterung, um enorme Gewinne zu erzielen, während sie ihr Vermögen durch komplexe Strukturen außerhalb des formellen Finanzsystems verbergen und anschließend mit gewaschenem Geld in die legale Wirtschaft eindringen.

Der Drogenhandel, einschließlich der Drogenproduktion, zählt zu den lukrativsten Verbrechen und verursacht Gewalt, Gesundheitsschäden und Umweltzerstörung. Menschenhandel ist weltweit die zweitgrößte Form der Schattenwirtschaft und fordert jährlich etwa 10,000 Opfer in der EU. Er ist häufig mit anderen Straftaten wie Drogenhandel, Schleusung von Migranten, organisierter Eigentumskriminalität, Geldwäsche und Dokumentenfälschung verknüpft.

Diese Initiative unterstützt die Umsetzung der EU-Strategie für die innere Sicherheit (ProtectEU), die EU-Drogenstrategieund die Aktionsplan gegen Drogenhandel um Europas Verteidigung gegen organisierte Kriminalität zu stärken. Es ist auch Teil von Fonds für innere Sicherheit Arbeitsprogramm 2023-2027.

Frühere Projekte befassten sich mit Drogen- und Menschenhandelsrouten (Lateinamerika, Karibik und Westbalkan), KI-Tools für Finanzermittlungen, der Stärkung der juristischen Expertise und der direkten Reaktion auf Kinderhandel.

Mehr Infos  Informationen zu diesen Projekten finden Sie online.

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