Europäische Kommission
Die Kommission berät sich zum Gesetz über bezahlbaren Wohnraum
In den vergangenen Wochen veranstaltete die Kommission eine Reihe von Workshops mit Mitgliedstaaten, Regionen, Städten, Interessengruppen und Vertretern der Wissenschaft zu diesem Thema. Gesetz über bezahlbaren Wohnraum, eine der wichtigsten Initiativen der Europäischer Plan für bezahlbaren WohnraumDie Workshops wurden auf Grundlage eines detaillierten Fragebogens organisiert, dessen Einreichungsfrist am 29. März mit mehr als 300 Antworten endete.
Der erste Workshop am 17. März brachte fast 100 Regierungsvertreter aus 25 Mitgliedstaaten zusammen. Alle Mitgliedstaaten waren sich einig, dass die Definition von Gebieten mit Wohnungsnot vielfältige Situationen berücksichtigen und die Lösungen an die jeweiligen lokalen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Bezüglich Maßnahmen zur Sicherstellung bezahlbaren Wohnraums betonten die Mitgliedstaaten die Notwendigkeit, sowohl auf lokaler als auch auf Bundesebene handeln zu können. Sie brachten zudem ihr Interesse an einer Präzisierung der Maßnahmen zum Ausdruck, die mit EU-Recht vereinbar sind.
Am 23. März trafen sich Regionen und Städte mit insgesamt fast 150 Teilnehmenden zum zweiten Workshop, um sicherzustellen, dass sowohl städtische als auch ländliche Perspektiven vertreten waren. Die Diskussion beleuchtete die Herausforderungen, die Kurzzeitvermietungen in unterschiedlichen Kontexten mit sich bringen, sowie die Gründe für den Regulierungswunsch der Städte. Es wurde die Vielfalt der Ansätze zur Identifizierung von Gebieten mit Wohnungsnot hervorgehoben und ein Mehrebenen-Governance-Rahmen zur Definition dieser Gebiete gefordert. Mehrere Städte und Regionen unterstrichen die Notwendigkeit eines Maßnahmenpakets, das mit EU-Recht vereinbar ist und die unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten berücksichtigt.
Der dritte Workshop, der allen Interessengruppen offenstand, umfasste 180 Vertreter von Eigentümer- und Mieterorganisationen, Anbietern von öffentlichem, sozialem, genossenschaftlichem und bezahlbarem Wohnraum, Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Bauwesen und Sanierung, zivilgesellschaftlichen Organisationen sowie Anbietern und Plattformen für Kurzzeitvermietungen. Der Workshop verdeutlichte die unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Akteure auf die Wohnungskrise, zeigte aber auch ein gemeinsames Verständnis für die Notwendigkeit, das Angebot an langfristigem sozialem und bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für Erstnutzer, zu erhöhen, sowie für die Notwendigkeit rechtlicher Klarheit im Bereich der Kurzzeitvermietung. Viele Teilnehmer betonten die Priorität einer besseren Nutzung des bestehenden Gebäudebestands durch Sanierung, Umnutzung leerstehender Gebäude und Verdichtung.
Die Kommission organisierte gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung einen Expertenworkshop zu Bodenpolitiken für bezahlbaren und sozialen Wohnraum. Der Workshop bot praktische Einblicke von Experten aus Frankreich, Belgien und Irland und ermöglichte einen Austausch über lokale und nationale politische Optionen und Erfahrungen.
Die in den Workshops gewonnenen Erkenntnisse werden der Kommission bei der Gestaltung der Gesetz über bezahlbaren Wohnraum, zusammen mit dem detaillierten Fragebogen und dem Beweise fordern, das noch bis heute (3. April) geöffnet ist.
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