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Europäische Kommission

Die Kommission verhängt eine Geldstrafe von 72 Millionen Euro gegen Hersteller von Autostarterbatterien und deren Verband wegen Kartellbildung.

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Die Europäische Kommission hat drei Hersteller von Starterbatterien für Kraftfahrzeuge – Exide, FET (einschließlich des Vorgängerunternehmens Elettra) und Rombat – sowie den Branchenverband EUROBAT mit einer Gesamtstrafe von rund 72 Millionen Euro belegt. Grund dafür ist die Beteiligung an einem langjährigen Kartell für Starterbatterien zusammen mit Clarios (ehemals JC Autobatterie), das gegen EU-Kartellrecht verstieß. Dieses Kartell beschränkte den Wettbewerb und führte möglicherweise zu höheren Preisen für die Herstellung von Pkw und Lkw in Europa.

Clarios Banner wurde nicht mit einer Geldstrafe belegt, da das Unternehmen das Kartell im Rahmen des Kronzeugenprogramms der Kommission gemeldet hatte. Parallel dazu hat die Kommission die Verfahren gegen den Hersteller von Starterbatterien für Kraftfahrzeuge, Banner, und den Serviceanbieter Kellen eingestellt.

Die heutige Entscheidung kommt zu dem Schluss, dass das Verhalten der vier Hersteller von Autostarterbatterien und von EUROBAT eine Straftat darstellt. einmaliger und fortgesetzter Verstoß, was einer gegenstandsbezogenen Verletzung gleichkommt gemäß Artikel 101 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union („AEUV“) und Artikel 53 des EWR-Abkommens, das Vereinbarungen und andere wettbewerbsbeschränkende Geschäftspraktiken verbietet, die den Handel beeinträchtigen und den Wettbewerb innerhalb des Binnenmarktes verhindern oder einschränken können.

Executive Vice President für einen sauberen, gerechten und wettbewerbsfähigen Übergang, Teresa Ribera (Abbildung„Wir haben heute drei Hersteller von Starterbatterien für Kraftfahrzeuge und ihren Branchenverband wegen der Vereinbarung, einen Aufschlag auf den Verkauf ihrer Batterien einzuführen, mit einer Geldstrafe belegt. Dies verstößt gegen EU-Wettbewerbsregeln. Mit anderen Worten: Sie haben den Preis abgesprochen. Wir dulden keinerlei Preisabsprachen oder Kartelle. Es ist unsere Pflicht, sicherzustellen, dass sich unsere Bürger und Unternehmen, einschließlich der europäischen Automobilhersteller, auf Lieferanten verlassen können, die fair handeln und die Wettbewerbsregeln respektieren. Mit dieser Entscheidung erinnern wir auch die Branchenverbände daran, dass sie ihre Position als Vertreter der Branche nicht missbrauchen dürfen, um Absprachen unter ihren Mitgliedern zu ermöglichen.“

Eine Pressemitteilung ist verfügbar Online.

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