Europäische Kommission
Die Kommission veranstaltet das erste Forum zur Wasserresilienz, um Maßnahmen gegen Europas wachsende Wasserprobleme voranzutreiben.
Die Europäische Kommission veranstaltet heute (8. Dezember) das erste Forum für Wasserresilienz – ein hochrangiges Treffen von politischen Entscheidungsträgern, Wissenschaftlern, Wirtschaftsführern und Vertretern der Zivilgesellschaft, das sich der Beschleunigung von Lösungen für Europas wachsende Wasserprobleme widmet. Die Veranstaltung findet in Brüssel statt und ist online über die Webseite des Forums zugänglich. offizielle Seite.
Das gemeinsam mit dem Europäischen Ausschuss der Regionen und dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss ausgerichtete Forum stellt einen wichtigen Meilenstein im Engagement der EU für die langfristige Sicherstellung der Wasserversorgung aller Europäer dar.
Ein entscheidender Moment für Europas Wasserresilienz
Europas Wasserressourcen stehen unter zunehmendem Druck – von nicht nachhaltiger Landnutzung, Verschmutzung und Klimawandel bis hin zu steigendem Wasserbedarf, Urbanisierung und Bevölkerungswachstum. Als Reaktion darauf verabschiedete die Kommission die Europäische Wasserresilienzstrategie und die dazugehörige Empfehlung zur Wassereffizienz zuerst im Juni 2025, mit der ein Weg zu einer resilienten Wasserversorgung in Europa bis 2050 aufgezeigt wird.
Das heutige Forum konzentriert sich auf die Umsetzung dieser Strategie in die Praxis. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen die Beseitigung von Hindernissen und die Beschleunigung der Umsetzung der drei Hauptziele der Strategie:
- Wiederherstellung des gestörten Wasserkreislaufs
- Aufbau einer wassersparenden Wirtschaft
- Gewährleistung des Zugangs zu sauberem und bezahlbarem Wasser und sanitären Einrichtungen für alle.
Hochrangige Eröffnungs- und Themensitzungen
Die Exekutiv-Vizepräsidentin Teresa Ribera, die Kommissarin für Umwelt, Wasserresilienz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft Jessika Roswall, die Präsidentin des Europäischen Ausschusses der Regionen Kata Tuttő und der Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses Seamus Boland werden die Veranstaltung für einen sauberen, gerechten und wettbewerbsfähigen Übergang eröffnen.
Die Teilnehmer werden an sechs lösungsorientierten Podiumsdiskussionen teilnehmen, die sich mit den dringlichsten Aspekten der europäischen Wasserkrise befassen. Die Themen reichen von der Innovationsfinanzierung, der Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit und der Steigerung der Wassereffizienz bis hin zum städtischen Wassermanagement, den Chancen der digitalen Transformation und den Kompetenzen, die für den Aufbau eines wassersicheren Europas bis 2050 erforderlich sind.
Start der Stakeholder-Plattform für Wasserresilienz
Die Kommission initiiert außerdem die Einrichtung der Stakeholder-Plattform für Wasserresilienz, einer neuen informellen Expertengruppe, die Interessengruppen sowie lokale und regionale Behörden zusammenbringen wird, um die Umsetzung prioritärer Maßnahmen im Rahmen der Strategie zu unterstützen. Die Plattform wird Leitlinien zu klimaresilienten Investitionen, industrieller Wassereffizienz, digitaler Innovation und urbaner Wasserresilienz anbieten.
Die Frist für die Einreichung von Interessensbekundungen zur Mitarbeit in dieser Expertengruppe beginnt Anfang 2026.
Hintergrund
Die Bekämpfung der Wasserkrise hat für die Kommission Priorität, und die öffentliche Unterstützung für ein stärkeres Vorgehen im Wasserbereich ist hoch: 78 % der Europäer sind der Ansicht, dass die EU zusätzliche Maßnahmen einführen sollte. Als größte wasserbezogene Bedrohung wird die Verschmutzung angesehen, gefolgt von Überkonsum und Verschwendung.
Mitgliedstaaten, Regionen, Kommunen, Bürger und Unternehmen spielen alle eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung einer resilienten Wasserversorgung. Europäische Wasserresilienzstrategie Das Programm umfasst mehr als 30 gezielte Maßnahmen, die ihnen helfen sollen, Wasser effizienter zu bewirtschaften und die Umsetzung der EU-Wassergesetzgebung zu unterstützen. Das Forum für Wasserresilienz ist eine dieser Vorzeigemaßnahmen.
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