Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)
Die Kommission begrüßt die politische Einigung über das GAP-Vereinfachungspaket
Die Europäische Kommission begrüßt die heute zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat erzielte politische Einigung über das GAP-Vereinfachungspaket zur Reduzierung des Verwaltungsaufwands, zur Vereinfachung der Zahlungssysteme und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte. Dieses Omnibuspaket, das Teil einer umfassenderen Initiative der Kommission zur Vereinfachung ist, ist das erste, das eine Einigung erzielt hat.
Die vorläufige Vereinbarung behält den Kern der Angebot Der von der Kommission im Mai vorgelegte Vorschlag sieht vor, den Verwaltungsaufwand für Landwirte und Behörden sowie die Anzahl der Vor-Ort-Kontrollen zu reduzieren. Die Unterstützung kleiner Landwirte durch Zahlungen wird verstärkt. Ökologische Betriebe profitieren von vereinfachten Regelungen. Das Abkommen sieht außerdem Krisenzahlungen an aktive Landwirte vor, die von Natur- und Klimakatastrophen betroffen sind. Kompromisse zwischen den Gesetzgebern wurden in Bezug auf die grüne Architektur, die Unterstützung der Randgebiete und die Dateninteroperabilität erzielt.
Diese Maßnahmen werden Landwirten und Mitgliedstaaten konkrete Vorteile bringen. Sie vereinfachen den Verwaltungsaufwand, erhöhen die Flexibilität und helfen kleineren und mittleren Betrieben, die GAP-Förderung besser zu nutzen. Die Reformen könnten Landwirten jährlich bis zu 1.6 Milliarden Euro und den nationalen Verwaltungen 210 Millionen Euro einsparen. Gleichzeitig werden Zahlungen, Anforderungen und Kriseninstrumente einfacher und anpassungsfähiger gestaltet, was unterstreicht, dass das Vereinfachungspaket ein zentrales Ziel der GAP ist.
Sofern die politische Einigung von den Mitgesetzgebern bestätigt und anschließend noch vor Jahresende formell in Kraft tritt, wird dieser heute vereinbarte Vorschlag bereits ab 2026 konkrete, gezielte Vereinfachungen und Einsparungen bieten.
Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.
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