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biometrische Massenüberwachung

Biometrie in Aktion

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Am 23. und 24. September 2025 veranstaltete die Europäische Kommission im Rahmen der Gemeinschaft für Europäische Forschung und Innovation für Sicherheit (CERIS) gemeinsam mit der Europäischen Vereinigung für Biometrie (EAB) den Workshop „Biometrie in der Praxis für Grenzmanagement und Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus“. Die Veranstaltung fand im Rahmen der renommierten Darmstädter Biometriewoche statt und wurde von der EAB-Forschungsprojektkonferenz (RPC) 2025 begleitet. Diese Konferenz war die größte europäische Zusammenkunft, die sich mit Forschung und Fortschritten in den Bereichen Biometrie und Identitätsmanagement befasst.

Dieses interaktive Forum vereinte EU-geförderte Forscher und Innovatoren, politische Entscheidungsträger und europäische Praktiker, darunter Vertreter nationaler Behörden und EU-Sicherheitsbehörden wie Europol, Frontex und eu-LISA. Experten kamen zusammen, um Herausforderungen und Chancen neuer Technologien im Bereich Grenzmanagement und innere Sicherheit, einschließlich KI-bezogener Bedrohungen, zu erörtern. Das Format ermöglichte anschauliche Demonstrationen, szenariobasierte Diskussionen und kollaborative Gesprächsrunden und regte die Teilnehmer an, die Entwicklung sicherer, benutzerfreundlicher und datenschutzkonformer biometrischer Lösungen zu erforschen.

Die zweitägige Veranstaltung wurde von der Forschungseinheit Innovation und Sicherheit der Generaldirektion Inneres (GD HOME) und der Europäischen Vereinigung für Biometrie eröffnet. Der erste Tag stand im Zeichen biometrischer Systeme für die innere Sicherheit. In der Eröffnungsrede wurde die zentrale Rolle biometrischer Technologien in den IT-Systemen der EU hervorgehoben, die die innere Sicherheit gewährleisten und reibungsloses Reisen ermöglichen. Die Veranstaltung bot einen anregenden Rahmen für die Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsherausforderungen.

In der ersten Sitzung wurden verschiedene innovative Projekte in den Bereichen Biometrie und Sicherheit vorgestellt. EURMARS Das Projekt untersucht fortschrittliche maritime Grenzsicherung durch die Integration von Satelliten, UAVs und KI-gestützter Datenfusion und liefert eine erprobte Plattform und Werkzeuge für die Risikobewertung, ein verbessertes Lagebewusstsein und die Entscheidungsunterstützung. Popeye Das Projekt konzentriert sich auf mobile Technologien zur Passagierverifizierung an den EU-Außengrenzen mit dem Ziel, die innere Sicherheit mit optimierter grenzüberschreitender Mobilität in Einklang zu bringen und die Fähigkeiten der Strafverfolgungsbehörden zu verbessern. Darüber hinaus wird ein Prototyp entwickelt. CASTDer kontaktlose Multi-Fingerabdruckscanner von wurde vorgestellt und demonstrierte Fortschritte in der biometrischen Identifizierungstechnologie.

Während der zweiten Sitzung, AutoBorder Es wurde ein Projekt vorgestellt, das sich auf die Entwicklung innovativer Lösungen für Fahrzeuggrenzkontrollen, die Verbesserung der Passagiersicherheit durch Identitätsüberwachung, Echtzeitwarnungen bei unbefugtem Zugriff und prädiktive Analysen zur Bedrohungserkennung konzentrierte. Waffenstillstands Das Projekt konzentrierte sich auf KI-Erkennungssysteme zur Bekämpfung des Online-Waffenhandels. Die Sitzung schloss mit dem Projekt ab. IMPULS, das darauf abzielt, den Diskurs über digitale Identität neu zu definieren, indem es die Bewertung des eID-Managements mit ethischer Co-Kreation verbindet.

Der Tag gipfelte in einer Podiumsdiskussion zum Thema Identitätsprüfung in komplexen Umgebungen, was das Thema der Veranstaltung – die Förderung von Innovation und Forschung im Bereich der biometrischen Sicherheit – unterstrich.

Der zweite Tag begann mit einer Podiumsdiskussion über KI-Bedrohungen und die Manipulation digitaler Identitäten, die den Auftakt zur dritten Projektsitzung bildete. Zu den vorgestellten Initiativen gehörte unter anderem die CarMen Projekt zur Entwicklung eines skalierbaren, vollautomatischen biometrischen Systems zur kontinuierlichen Identifizierung von Reisenden in verschiedenen Verkehrsmitteln, beispielsweise in Fahrzeugen und zu Fuß. Ein weiteres Projekt, POLIZEIZiel ist es, mit innovativen, ethischen und datenschutzkonformen Lösungen auf Cloud-, Netzwerk- und Geräteebene neue Fortschritte bei rechtmäßigen Überwachungstechnologien zu erzielen und europäische Strafverfolgungsbehörden in die Lage zu versetzen, Kriminalität und Terrorismus in 5G-, verschlüsselten und Quantenkommunikationssystemen zu bekämpfen. SÜSSHOLZ wurde ab November 2025 eingeführt und konzentriert sich auf datenschutzfreundliche Technologien und sichere Identitätsmanagementlösungen. 

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Der Tag endete mit dem „Wenn ich diese Technologie hätte“ Das Practitioner Lab förderte die Zusammenarbeit der Teilnehmenden. Die meisten der im Rahmen der Veranstaltung präsentierten und diskutierten Forschungsarbeiten wurden von der EU finanziert und hoben bedeutende Fortschritte im Bereich der Biometrie für die Innenpolitik hervor. Diese Entwicklungen sind sowohl für polizeiliche Ermittlungen als auch für Migrationsprozesse von entscheidender Bedeutung. Trotz der Herausforderungen, vor denen die Behörden stehen, demonstrierte die Veranstaltung ein kontinuierliches Engagement für die Weiterentwicklung biometrischer Lösungen, die nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die Privatsphäre und die individuellen Rechte respektieren.

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